Ukraine Krieg

    USA setzen im Ukraine-Krieg ein Friedens-Ultimatum bis im Juni

    Karin Aebischer
    Karin Aebischer

    Ukraine,

    Es soll ein Kriegs-Ultimatum bis im Juni 2026 geben, sagt der Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj. Die USA wollen Druck ausüben.

    Putin Selenskyj
    Laut Wolodymyr Selenskyj wurden mehrere Attentate auf prominente Ukrainer verhindert – «ein bedeutendes Ereignis», so der Präsident. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die USA üben im Ukraine-Krieg Druck auf.
    • Nun soll es eine Deadline für ein Kriegsende-Abkommen geben.
    • Bis zum Sommer sollen sich Putin und Selenskyj finden.

    US-Präsident Donald Trump soll dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem Ukraine-Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ein Ultimatum gesetzt haben.

    Gemäss der Nachrichtenagentur AP muss es bis im Juni ein Abkommen zwischen den beiden Ländern geben, damit der Krieg in der Ukraine beendet werden kann.

    Gibt es Hoffnung, dass die Deadline eingehalten wird?

    Wenn die Frist im Juni nicht eingehalten wird, werde die Trump-Regierung wohl Druck auf beide Seiten ausüben, um sie einzuhalten, so Wolodymyr Selenskyj zu AP-Reportern.

    «Die Amerikaner sagen, dass sie bis im Juni alles erledigen wollen. Und sie werden alles tun, um den Krieg zu beenden. Sie verlangen zudem einen klaren Zeitplan für alle Ereignisse», sagte er weiter.

    Ein Schlüsselelement für ein Ende des Kriegs seien Sicherheitsgarantien, bekräftigte Selenskyj. Diese müssten vor allen anderen Dokumenten unterschrieben werden.

    Nächste Woche Gespräch in Miami

    Die USA hätten vorgeschlagen, die nächste Runde der trilateralen Gespräche nächste Woche in Miami abzuhalten, so Selenskyj. «Wir haben unsere Teilnahme bestätigt», fügte er hinzu.

    Die jüngste Frist folgt auf die von den USA vermittelten trilateralen Gespräche in Abu Dhabi, die zu keinem Durchbruch führten. Dort hielten die Kriegsparteien an ihren sich gegenseitig ausschliessenden Forderungen fest.

    Trump empfängt Selenskyj
    Trump soll nächste Woche die Ukraine und Russland im Miami empfangen. (Archivbild) - keystone

    Selenslkyj machte deutlich, dass nach der jüngsten Verhandlungsrunde zwischen der Ukraine, Russland und den USA Themen wie Gebietsabtretungen schwierig blieben.

    Moskau fordert für ein Ende der Gewalt unter anderem den Abzug der ukrainischen Truppen aus den Gebieten Luhansk und Donezk. Kiew lehnt das bislang ab.

    US-Präsident Donald Trump will ein schnelles Ende des Kriegs und sieht sich als Vermittler. Vor seiner Wahl hatte er versprochen, den Krieg innerhalb von 24 Stunden zu beenden.

    Kommentare

    User #85 (nicht angemeldet)

    Fehlt ein "wieder" in der überschrift (Ironie off)---LOL LOL

    User #6125 (nicht angemeldet)

    Trump ist ein schlauer Fuchs - er wird die Epstein Fakten Stück für Stück rausrücken. Mit solch belastenden Fakten haben die Republikaner die nächste Wahl bereits gewonnen.

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