Delegationen aus Russland und der Ukraine treffen am Dienstag in Istanbul zu Gesprächen aufeinander.
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Gespräche zwischen einer ukrainischen und einer russischen Delegation. (Archivbild) - dpa-infocom GmbH

Das Wichtigste in Kürze

  • Heute treffen sich ukrainische und russische Unterhändler zu einer weiteren Verhandlung.
  • Es sei in den Händen beider Seiten, die «Tragödie» zu beenden, sagte Erdogan.

Vor rund viereinhalb Wochen startete die russische Invasion in die Ukraine. Nun haben sich Delegationen aus der Ukraine und Russland zu einer neuen Verhandlungsrunde in Istanbul getroffen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan begrüsste die Verhandler am Dienstagmorgen im Dolmabahce-Büro des Präsidenten.

Danach wollten die beiden Delegationen zu Gesprächen zusammenkommen. Es sei in den Händen beider Seiten, die «Tragödie» zu beenden, sagte Erdogan. Von einem sofortigen Waffenstillstand würden alle profitieren.

Ukraine-Krieg: Erdogan optimistisch

Die Unterhändler aus der Ukraine und aus Russland haben sich bereits dreimal im Grenzgebiet von Belarus getroffen. Danach wurden die Gespräche in Videoschalten abgehalten.

Erdogan, der gute Beziehungen zu Kiew und Moskau unterhält, hatte sich am Montagabend optimistisch gezeigt. Die Verhandlungen zwischen der ukrainischen und der russischen Delegation gestalten sich aber äusserst schwierig. Kiew will einen Abzug der russischen Truppen und Sicherheitsgarantien.

Moskau fordert einen Nato-Verzicht der Ukraine. Sowie eine Anerkennung der abtrünnigen ostukrainischen Separatistengebiete als eigene Staaten und der 2014 annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim als Teil Russlands.

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