Papst will in Spanien König treffen und Häftlinge besuchen
Eineinhalb Monate nach seiner langen Afrika-Reise will Papst Leo XIV. vom 6. bis 12. Juni Spanien besuchen. Die Reise umfasst Stationen in Madrid, Barcelona sowie auf den Kanareninseln Gran Canaria und Teneriffa. Das geht aus dem von der spanischen Bischofskonferenz und vom Vatikan veröffentlichten Reiseprogramm hervor.

Das Oberhaupt der katholischen Kirche will unter anderem König Felipe VI. und Regierungschef Pedro Sánchez treffen. Ausserdem sind Besuche bei Gefängnisinsassen und Migranten geplant.
In Madrid soll der Papst am ersten Tag den Königlichen Palast sowie ein Obdachlosenzentrum der Caritas besuchen. Am Abend kommt er dann mit Tausenden Jugendlichen zusammen. In der Hauptstadt feiert Leo XIV. am 7. Juni zudem eine Messe auf dem Cibeles-Platz. Einen Tag später trifft er laut Programm Ministerpräsident Sánchez, hält eine Rede im Parlament und leitet ein Diözesantreffen im Stadion Santiago Bernabéu.
Anschliessend ist die Weiterreise nach Barcelona geplant. In der katalanischen Mittelmeer-Metropole sind unter anderem eine Gebetsvigil im Olympiastadion Lluís Companys am 9. Juni sowie ein Besuch des Gefängnisses «Brians 1» sowie eine Messe in der Basilika Sagrada Família am 10. Juni vorgesehen. In der Kirche wird Leo zudem den kürzlich vollendeten Jesus-Turm einweihen. Die Einweihung findet am 100. Todestag von Architekt Antoni Gaudí statt.
Zum Abschluss reist der Papst auf die Kanaren. Auf Gran Canaria und Teneriffa sind Treffen mit Migranten sowie zwei weitere Messen geplant.
Es ist der erste Besuch eines Papstes in Spanien seit der Reise von Benedikt XVI. zum Weltjugendtag im August 2011. Benedikt hatte Spanien auch ein Jahr zuvor besucht.














