Die Omikron-Fallzahlen schnellen in Schottland, Wales und Nordirland in die Höhe. Deswegen gelten ab dem 26. Dezember neue Kontaktbeschränkungen.
Nordirland
Menschen stehen vor dem Impfzentrum des NHS Scotland Leith Community Treatment Centre in Edinburgh an. Foto: Jane Barlow/PA Wire/dpa - sda - Keystone/PA Wire/Jane Barlow

Das Wichtigste in Kürze

  • In Schottland, Wales und Nordirland gelten ab dem 26. Dezember neue Corona-Massnahmen.
  • Dies wegen der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante.
  • Demnach sind Treffen nur noch auf wenige Personen beschränkt.

Wegen der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante sind in Schottland, Wales und Nordirland am zweiten Weihnachtstag schärfere Kontaktbeschränkungen in Kraft getreten.

In Wales dürfen sich in Pubs und Restaurants nur noch sechs Personen miteinander treffen. In Schottland sind grössere Veranstaltungen nur noch mit Abstand und wenigen Hundert Zuschauern erlaubt.

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Maximal sechs Personen dürfen sich in Wales in Pubs und Restaurants miteinander treffen. - Pixabay

Ab Montag dürfen sich die Schotten auch nur noch in Gruppen von maximal drei Haushalten treffen. In Nordirland sind Treffen ebenfalls auf wenige Personen beschränkt.

Überlastung des Gesundheitssystems und Personalausfälle

Die Omikron-Variante, die in Schottland und England längst dominant ist, hat die Fallzahlen im ganzen Land nach oben schnellen lassen. Es werden eine Überlastung des Gesundheitssystem sowie Personalausfälle in wichtigen Berufen erwartet.

Premierminister Boris Johnson scheut sich trotz Rekordzahlen an Neuinfektionen, strengere Massnahmen einzuführen. Das liegt auch daran, dass er unter grossem Druck von Hinterbänklern seiner eigenen Partei steht, die Corona-Massnahmen entschieden ablehnen. Eine Sitzung der entscheidenden Minister wird nicht vor Montag erwartet.

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