Coronavirus

    Zwölf Randalierer bei Protesten in Rom festgenommen

    Keystone-SDA
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    Italien,

    In Rom kam es am Samstag zu Protesten gegen die Corona-Massnahmen der Regierung. Dabei wurden zwölf Personen festgenommen.

    Demonstranten und Mitglieder der rechtsextremen Organisation Forza Nuova protestieren in Rom gegen Corona-Regeln. Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpa
    Demonstranten und Mitglieder der rechtsextremen Organisation Forza Nuova protestieren in Rom gegen Corona-Regeln. Foto: Cecilia Fabiano/LaPresse via ZUMA Press/dpa - sda - Keystone/LaPresse via ZUMA Press/Cecilia Fabiano

    Das Wichtigste in Kürze

    • In Rom versammelten sich am Sonntag Corona-Skeptiker.
    • Bei den Protesten wurden zwölf Randalierer festgenommen.
    • Im Zuge der Kundgebung kam es zu schweren Ausschreitungen.

    Nach den schweren Ausschreitungen bei Corona-Protesten in Rom sind zwölf Randalierer festgenommen worden. Einige Zehntausend Menschen waren am Samstag durch Rom gezogen, um gegen die Corona-Massnahmen der Regierung zu protestieren.

    Heftige Zusammenstösse

    Nach den schweren Ausschreitungen bei Corona-Protesten in Rom sind zwölf Randalierer festgenommen worden. Zu ihnen gehören auch die beiden Anführer der rechtsextremen Partei Forza Nuova, Giuliano Castellino und Roberto Fiore.

    Auch sie waren am Samstag bei den Gewaltexzessen in der Hauptstadt dabei. Das berichteten italienische Medien am Sonntag. Die Polizei werte zudem Videoaufnahmen aus, um zu entscheiden, ob gegen weitere Personen vorgegangen werden müsse.

    rom
    Polizisten im Einsatz bei einer Corona-Demonstration. - Keystone

    Dabei kam es zu etlichen Zusammenstössen mit der Polizei. Am frühen Abend wurde die Zentrale der grössten Gewerkschaft CGIL gestürmt. Dabei wurden drei Carabinieri verletzt. Auf Amateuraufnahmen ist zu sehen, wie die Demonstranten mit Stöcken und Fahnenstangen auf die Ordnungskräfte losgehen.

    Auch in anderen Teilen der Stadt kam es zu Zusammenstössen. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein. Die Politik reagierte geschockt auf die Vorfälle.

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