Appenzell Innerrhoden schliesst 2025 mit schwarzen Zahlen ab
Die Staatsrechnung 2025 von Appenzell Innerrhoden hat das Budget deutlich übertroffen. Das Ergebnis ist ein Gewinn von 9 Millionen Franken. Veranschlagt hatte die Standeskommission ein Defizit von 5,6 Millionen Franken.

Die Rechnung 2025 schloss damit um 14,6 Millionen Franken besser ab als erwartet. Zu den Gründen gehörten anhaltend gute Steuereingänge, aber auch die nicht erwartete Gewinnausschüttung der Schweizer Nationalbank (SNB), teilte der Kanton am Mittwoch mit.
Das Ergebnis wäre allerdings auch ohne Zuschuss der SNB positiv ausgefallen. Mehrkosten gab es bei den Kantonsbeiträgen für Pflegeleistungen sowie wegen höherer Beiträge an die Prämienverbilligung.
Der nun ausgewiesene Ertragsüberschuss von 9 Millionen Franken wird dem Bilanzüberschuss gutgeschrieben. Ende Dezember 2025 betrug dieser 109,6 Millionen Franken.
Appenzell Innerrhoden konnte im letzten Jahr die Nettoinvestitionen von 13,6 Millionen Franken vollständig aus erwirtschafteten Mitteln finanzieren. Allerdings fielen sie rund ein Drittel tiefer aus als geplant.
Einzelne Vorhaben hätten nicht realisiert werden können. Aufgezählt werden der Neubau des Verwaltungsgebäudes, die Gartenerweiterung für Demenzkranke sowie im Strassenwesen der Knoten Hallenbad und der Einlenker Steinerstrasse.
Die wichtigsten Kennzahlen zeigten ein positives Bild und widerspiegelten die solide Finanzlage des Kantons, heisst es zum Rechnungsergebnis. Das bereits erarbeitete Massnahmenpaket werde trotzdem «konsequent umgesetzt». Ziel sei es, auch mittelfristig stabile Ergebnisse zu erzielen.






