Italien verzeichnet einen sprunghaften Anstieg der Fallzahlen. Heute Dienstag zählten die Behörden 78'300 Neuinfektionen, also doppelt so viele wie gestern.
Menschen warten in einem Impfzentrum des Italienischen Roten Kreuzes. Foto: Gregorio Borgia/AP/dpa
Menschen warten in einem Impfzentrum des Italienischen Roten Kreuzes. Foto: Gregorio Borgia/AP/dpa - sda - Keystone/AP/Gregorio Borgia

Das Wichtigste in Kürze

  • In Italien hat das Gesundheitsministerium heute mehr als 78'300 Neuansteckungen gezählt.
  • Das sind doppelt so viele, wie noch gestern.
  • Im Vergleich zur Vorwoche wurde aber wegen der Festtage sehr viel getestet.

Am Dienstagabend meldete das Gesundheitsministerium mehr als 78'300 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages und damit weit mehr als doppelt so viele wie am Vortag.

In dieser Zeit starben rund 200 Menschen mit dem Virus. Das Mittelmeerland registrierte damit einen neuen Höchstwert seit Pandemie-Beginn. Auch in Italien breitet sich laut Experten die Omikron-Variante derzeit schnell aus.

Schlangen vor Teststationen

Aus der Statistik geht auch hervor, dass mehr als eine Million Corona-Tests gemacht wurden, was verglichen mit den Vorwochen sehr viel war. Über die Weihnachtsfeiertage und schon davor standen Menschen in langen Schlangen vor den Apotheken, um einen Corona-Test zu machen. In Italien ist für viele Aktivitäten ausser Haus ein Corona-Nachweis nötig.

Wer zum Beispiel nicht geimpft, negativ getestet oder genesen ist (3G), darf nicht mit den öffentlichen Verkehrsmittel fahren. Die 3G-Regel gilt auch für Skilifte oder Hotels.

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