Laschet warnt FDP vor Ampelkoalition

    DPA
    DPA

    Deutschland,

    Eine Koalition mit Grünen und FDP ist für CDU-Kandidat Armin Laschet wohl die einzige Aussicht auf das Kanzleramt. Also warnt er die FDP schon einmal vor anderen Avancen.

    Armin Laschet (r) und Christian Lindner haben in Nordrhein-Westfalen schon zusammen regiert. Jetzt betont der Unions-Kandidat die Gemeinsamkeiten ihrer Parteien (Archivbild). Foto: picture alliance / Federico Gambarini/dpa
    Armin Laschet (r) und Christian Lindner haben in Nordrhein-Westfalen schon zusammen regiert. Jetzt betont der Unions-Kandidat die Gemeinsamkeiten ihrer Parteien (Archivbild). Foto: picture alliance / Federico Gambarini/dpa - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat die FDP vor einer Koalition mit der SPD und den Grünen gewarnt.

    «Die FDP wäre in einer Ampel ständig vom Rauswurf bedroht - denn die Linken stünden sofort parat. Und Christian Lindner weiss, dass die Union ein verlässlicher Partner ist», sagte der CDU-Politiker der «Passauer Neuen Presse» und dem «Donaukurier» (Dienstag). Eine Ampel - also ein Bündnis zwischen FDP, Grünen und SPD - hätte aktuellen Umfragen zufolge eine Mehrheit. Laut FDP-Chef Christian Lindner gebe es in der Praxis aber wenig Gemeinsamkeiten zwischen seiner Partei und Rot-Grün.

    Zum dritten TV-Triell mit seinen Kontrahenten von der SPD und den Grünen, Olaf Scholz und Annalena Baerbock, sagte Laschet: «Gerade das dritte Triell am Sonntag hat doch bewiesen, wie eng SPD und Grüne schon jetzt sind, und wie deckungsgleich viele ihrer Positionen mit der Linkspartei sind. Die stand quasi schon mit am Triellpult.» Solche Sendungen führten den Wählerinnen und Wähler vor Augen, welche Richtungsentscheidung vor ihnen liege.

    Wahlumfrage: SPD bleibt vorne

    Einer aktuellen Umfrage zufolge hat die SPD nach einer Forsa-Umfrage weiterhin die Nase vorn, doch die Union kann ihren Rückstand auf die Sozialdemokraten verringern.

    In dem veröffentlichten RTL/ntv-Trendbarometer verbessern sich CDU und CSU im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 22 Prozent. Die SPD verharrt bei 25 Prozent. Die Umfragewerte der anderen grossen Parteien haben sich den Daten des Meinungsforschungsinstituts Forsa zufolge ebenfalls nicht verändert: Danach kommen die Grünen auf 17 Prozent, AfD und FDP liegen gleichauf bei 11 Prozent, und die Linke kommt wie vor einer Woche auf 6 Prozent der Stimmen.

    Wahlumfragen spiegeln grundsätzlich nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Sie sind ausserdem immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.

    Kommentare

    Weiterlesen

    regen
    79 Interaktionen
    Trockenheit
    Prämien
    2'129 Interaktionen
    Krankenkassen-Umfrage

    MEHR IN NEWS

    Inflation
    Erstmals seit 2023
    1 Interaktionen
    St. Gallen

    MEHR FDP

    FDP
    59 Interaktionen
    «Inakzeptabel»
    1 Interaktionen
    Chur/Bern
    Raphael Frei, Fraktionspräsident der FDP im Kantonsrat St. Gallen.
    3 Interaktionen
    «Handlungsbedarf»

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    BMW
    Achte Generation
    Nazi-Musik
    2 Interaktionen
    Rostock
    Elif Eralp
    43 Interaktionen
    Bald Bürgermeisterin?