Berlin-Wahlsiegerin war in linksextremem Verein
Elif Eralp von der Partei die Linke ist Wahlsiegerin in Berlin und könnte Bürgermeisterin werden. Nun wird klar: Sie war Mitglied einem linksextremen Verein.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Wahlsiegerin von Berlin, Elif Eralp, war bis vor kurzem Mitglied eines fragwürdigen Vereis.
- Der Verein «Rote Hilfe» gilt laut Deutschem Verfassungsschutz als linksextrem.
- Der Verein legitimiere die Begehung von Straf- und Gewalttaten und unterstütze linksextremistische Straftäter.
Kriegt Berlin eine linksextreme Bürgermeisterin? Gemäss dem deutschen Verfassungsschutz wäre dies der Fall, sobald Wahlsiegerin Elif Eralp zur Bürgermeisterin ernannt werden würde. Sie war nämlich Mitglied in einem linksextremen Verein.
Am Donnerstag will Eralps Partei die Linke mit SPD und Grünen darüber sondieren, ob Eralp Bürgermeisterin von Berlin werden soll.
Wie die «FAZ» berichtet, war Eralp jahrelang Mitglied beim Verein «Rote Hilfe». Dieser gilt laut deutschem Verfassungsschutz als «die grösste und eine der wichtigsten Gruppierungen im deutschen Linksextremismus».

Der Verein legitimiere zudem die Begehung von Straf- und Gewalttaten und unterstütze linksextremistische Straftäter. Dabei gelte die «Unterstützung linksextremistischer Straftäter» als das «primäre Betätigungsfeld» des Vereins.
Die «Rote Hilfe» unterstützt sogar angeklagte Straftäter und befürwortet «Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung».
Verein erstattet verurteilten Straftätern Bussgelder
Zudem sieht der Verein vor, verurteilten Straftätern mit scharf linker Gesinnung Straf- und Bussgelder zu erstatten. Dies, sofern Angeklagte in Strafverfahren nicht aussagen und sich nicht entschuldigen, heisst es in den Regularien des Vereins.

Auf Anfrage der «Bild»-Zeitung äussert sich die Berliner Linkspartei zur früheren Mitgliedschaft Eralps. Sie sei während ihres Jurastudiums in die «Rote Hilfe» eingetreten.
Dabei habe sie Menschen unterstützen wollen, die sich für linke und soziale Themen engagierten, sich aber keinen Anwalt leisten können. «Sie war über Jahre passives Mitglied», so die Partei. Letztes Jahr sei sie wegen «teilweise anderer Ansichten» ausgetreten.
Die Wahlsiegerin habe zudem auf der Homepage des Abgeordnetenhauses «immer transparent» über ihre Mitgliedschaft informiert.












