In der Antarktis: 16 Corona-Fälle auf Forschungsstation

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    Natürlich macht Corona auch vor der Antarktis nicht halt. Auf einer Forschungsstation wurden 16 der 25 Mitarbeiter positiv getestet.

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    Die Prinzessin-Elisabeth-Polarstation in der Antarktis. - polarfoundation.org

    Das Wichtigste in Kürze

    • Auch vor der Antarktis scheut sich der Coronavirus keinesfalls.
    • Denn eine Forschungsstation berichtet von mehreren Corona-Fällen bei den Mitarbeitern.
    • 16 von 25 der Anwesenden haben sich mit dem Virus infiziert.

    Auf einer Forschungsstation in der Antarktis hat es Berichten zufolge trotz strenger Vorsichtsmassnahmen einen Corona-Ausbruch gegeben. Nach Angaben sind rund zwei Drittel des Teams betroffen.

    Seit dem 14. Dezember wurden demnach 16 der 25 Mitarbeiter der Forschungsstation «Princess Elisabeth Antarctica» positiv getestet. Dies berichtete die BBC unter Berufung auf die Trägerorganisation International Polar Foundation. Zuvor hatte das belgische Magazin «Soir mag» berichtet, drei zunächst positiv getestete Personen seien ausgeflogen worden.

    Situation in Antarktis ist «nicht dramatisch»

    Trotzdem habe sich das Virus weiter verbreitet. Die Krankheitsverläufe seien bislang alle mild. Die Situation sei «nicht dramatisch», zitierte die BBC den Projektmanager Joseph Cheek von der in Brüssel ansässigen Forschungsstiftung. «Obwohl die Isolation für einige unangenehm war, hat es unsere Arbeit nicht erheblich gestört», sagte Cheek.

    Allen Mitarbeitern sei angeboten worden, am 12. Januar ausgeflogen zu werden, das habe aber niemand angenommen. Die Ankunft neuer Mitarbeiter wurde unterdessen ausgesetzt.

    Wie das Virus in die Antarktis gelangte, war zunächst unklar. Alle Mitarbeiter seien mindestens zweimal geimpft. Und sie hätten sich vor ihrem Aufenthalt einer zehntägigen Quarantäne sowie mehreren PCR-Tests unterzogen, berichtete «Soir mag». Vermutet wird, dass es sich um Omikron handelt, da die Mitarbeiter vor ihrem Einsatz einen Zwischenstopp in Südafrika machten.

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