Ermittlungen gegen Krankenfahrdienst in Baden-Württemberg wegen Corona-Betrugs

AFP
AFP

Deutschland,

Wegen des Verdachts des gewerbsmässigen Betrugs und der Urkundenfälschung ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen zwei führende Angestellte eines Krankentransportunternehmens.

Blaulicht
Blaulicht - AFP/Archiv

Das Wichtigste in Kürze

  • Verdächtige sollen unrechtmässig Desinfektionspauschalen eingestrichen haben.

Die Männer im Alter von 48 und 50 Jahren sollen Unterlagen so verfälscht haben, dass sie den gesetzlichen Krankenkassen unrechtmässig Desinfektionspauschalen in einer Gesamthöhe von rund einer Million Euro in Rechnung stellen konnten, wie die Behörde und die Polizei in Reutlingen am Dienstag erklärten.

Zwischen gesetzlichen Krankenkassen und Krankenfahrdiensten werden Durchführungs- und Vergütungsverträge abgeschlossen. Teil dieser Verträge ist eine Desinfektionspauschale. Einer Krankenkasse war laut den Ermittlern aufgefallen, dass die Geltendmachung dieser Pauschale durch das Unternehmen seit Beginn der Corona-Pandemie drastisch angestiegen war. Wie genau die Verdächtigen bei ihrer Masche vorgingen, wollte eine Polizeisprecherin am Dienstag nicht sagen.

Am Dienstag wurden die Wohnräume des beschuldigten Geschäftsführers und des Betriebsleiters einer der Niederlassungen sowie weitere Immobilien in mehreren Städten durchsucht. Rund 40 Polizeibeamte waren im Einsatz, laut Polizeiangaben wurde umfassendes Beweismaterial gesammelt.

Kommentare

Weiterlesen

Donald trump Wladimir Putin
34 Interaktionen
«Beschämend»
brasser kolumne
3 Interaktionen
Maria Brasser

MEHR IN NEWS

USA
3 Interaktionen
Minneapolis
1 Interaktionen
Boston
Barron Trump
Barron hilft
Daniel Bichsel SVP
Regierungsratswahl

MEHR CORONAVIRUS

Washington Winter-Sturm
45 Interaktionen
USA-Schnee-Chaos
virus
42 Interaktionen
Neue Variante
1 Interaktionen
Genf
corona
16 Interaktionen
Corona und Infekte

MEHR AUS DEUTSCHLAND

Berlin
Friedrich Merz
18 Interaktionen
Berlin
Russland
13 Interaktionen
Berlin