Wer in diesem Sommer nach Ungarn reist, benötigt eine elektronische Autobahnvignette. Ansonsten droht eine saftige Busse.
Autobahnvignette
Anders als in der Schweiz, gibt es in Ungarn keine physische Auobahnvignette mehr. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Ungarn hat sich die Corona-Situation in den letzten Monaten stabilisiert.
  • Feriengäste sollten sich eine Vignette kaufen, um eine hohe Busse zu vermeiden.

In Ungarn sind die Corona-Fallzahlen seit gut drei Monaten auf dem Sinkflug. Der Mittelwert über sieben Tage liegt im Land mit knapp 10 Millionen Einwohnern aktuell bei 37 Neuinfektionen pro Tag. Das macht Ungarn für Feriengäste zu einer attraktiven Adresse.

Wer tatsächlich eine Autoreise nach Ungarn in Betracht zieht, sollte nicht vergessen, an die Autovignette zu denken. Denn fehlt die Vignette auf einer gebührenpflichtigen Strasse, ist mit einer hohen Busse zu rechnen. Die Strafe kann Hunderte Euro betragen, während eine Autobahnvignette für eine Woche rund zehn Euro kostet.

In Ungarn wird mittlerweile auf die E-Vignette gesetzt. Das heisst, dass Zusenden und Aufkleben an der Windschutzscheibe wegfallen. Eine physische Vignette ist nicht mehr vorhanden. Stattdessen wird sie digital beim Mautbetreiber gespeichert.

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