Im Jahr 1995 erblickte der Internet Explorer das Licht der Welt. Nun zieht Microsoft den Schlussstrich. Letztendlich braucht kaum jemand den Browser noch.
Der Internet Explorer
Der Internet Explorer ist Geschichte. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Internet Explorer ist Geschichte. Microsoft schickt ihn endgültig in den Ruhestand.
  • Der Abschied wird allerdings nicht abrupt, sondern in Raten erfolgen.

Microsoft hat den Internet Explorer endgültig in den Ruhestand geschickt. Seit dem 15. Juni ist der Support offiziell ausgelaufen. Unter Windows 10 wird der Browser damit künftig nicht mehr laufen, unter Windows 11 hat er dies ohnehin nie getan.

Der Abschied soll Microsoft zufolge aber auf Raten erfolgen: Wer den Internet Explorer (IE) heute aufruft, wird ihn höchstwahrscheinlich noch wie gewohnt öffnen und nutzen können.

Immer öfter zum Edge umgeleitet

Doch nach und nach sollen Nutzerinnen und Nutzer immer öfter zum Nachfolger Edge weitergeleitet werden, wenn sie das IE-Icon doppelklicken.

Wer den IE noch benötigt, etwa um ältere Anwendungen auszuführen, findet zu diesem Zweck den sogenannten IE-Modus im Edge-Browser vor.

Internet Explorer lebt als Simulation weiter

Dieser Modus kann den Internet Explorer simulieren, ist aber mit Abstand die sicherere Umgebung. Für den IE-Modus in Edge gibt Microsoft eine Funktionsgarantie bis mindestens 2029.

Das Finale erwartet Nutzerinnen und Nutzer dann irgendwann im Rahmen eines zukünftigen Windows-Updates. Danach ist dann auch Schluss mit Weiterleitungen, so Microsofts Plan. Der IE wird dann dauerhaft deaktiviert, alle Icons und Symbole des Browsers werden automatisch von den Rechnern entfernt.

Mehr zum Thema:

Microsoft Windows Internet