Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat ein Angebot Polens angenommen, wonach das Nato-Personal früher als geplant gegen das Coronavirus geimpft werden kann.
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Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bei einer Konferenz. (Archivbild) - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • 4400 Angestellt der Nato in Brüssel sollen frühzeitig geimpft werden.
  • Bündnispartner Polen stellt den AstraZeneca-Impfstoff zur Verfügung.

Die rund 4400 Beschäftigten in der Nato-Zentrale in Brüssel sollen sich ausserhalb der normalen Impfreihenfolge in Belgien immunisieren können. Wie Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Montag bestätigte, wird der Bündnispartner Polen dafür Impfstoff von AstraZeneca zur Verfügung stellen. Die erste Impfrunde gegen das Coronavirus soll bereits diese Woche starten.

In Belgien werden derzeit eigentlich nur Menschen geimpft, die älter als 65 Jahre sind. Oder in der medizinischen Versorgung arbeiten oder zum Beispiel bestimmte Gesundheitsprobleme haben.

Die Impfung werde dazu beitragen, die notwendige Arbeit der Nato fortzusetzen und auch dazu, das belgische Gesundheitssystem zu entlasten. Dies erklärte die Bündniszentrale auf die Frage, warum die Nato das Angebot Polens annehme.

Auch Mitarbeiter der «Ständigen Vertretung Deutschland» bei der Nato werden das Impfangebot vermutlich annehmen dürfen. Man rate dazu, wenn am jeweiligen Dienstort die Impfung mit einem auch in der EU zugelassenen Impfstoff möglich sei. So hiess es in der Stellungnahme zum Thema Coronavirus aus dem Auswärtigen Amt.

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