Wladimir Putin

    Briten-Minister nennt Wladimir Putin einen «Irren»

    Der britische Aussenminister Ben Wallace räumt Russland im Ukraine-Krieg nur wenige Siegeschancen ein – und kritisiert Wladimir Putin auf persönlicher Ebene.

    Wladimir Putin
    Der russische Präsident Wladimir Putin. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Briten-Aussenminister Ben Wallace glaubt nicht an einen russischen Sieg im Ukraine-Krieg.
    • Der 52-Jährige betitelt Präsident Wladimir Putin als «Irrer» und «Macho».
    • Russland habe seine Hauptziele verfehlt, so Wallace.

    Über vier Monaten dauert der Ukraine-Krieg mittlerweile an. Die russischen Truppen von Präsident Wladimir Putin versuchen, im Osten des Landes weiter voranzukommen.

    Ben Wallace, der britische Verteidigungsminister, räumt den Russen wenig Siegeschancen ein. Beim Nato-Gipfel in Madrid sagt er gegenüber Radio «LBC», dass die Invasion ins Stocken geraten sei. «Ich würde immer noch sagen, dass die Ukrainer gewinnen. Sie haben den russischen Streitkräften enorme Verluste zugefügt, über 25'000 Soldaten wurden getötet.»

    Ukraine Krieg
    Briten-Aussenminister Ben Wallace äussert sich zum Ukraine-Krieg. - keystone

    Dann geht Wallace noch weiter und verspottet den russischen Präsidenten persönlich. «Ich denke, dass Putins Selbst- und Weltbild ein Klein-Mann-Syndrom ist, ein Macho-Syndrom. Das hat er in Hülle und Fülle», sagt er über den 1-Meter-70-Russen.

    Sind Sie grösser als 1,70 Meter?

    Auch Maria Sacharowa, eine enge Mitarbeiterin von Wladimir Putin, kriegt ihr Fett weg. «Da ist diese Dame, die Sprecherin des Aussenministeriums», so Wallace.

    Sie gebe jede Woche ihr Statement ab und drohe damit, jeden zu atomisieren oder irgendetwas anderes zu tun. «Sie ist definitiv eine Frau, aber sie ist eine Irre wie er. Also belasse ich es dabei.»

    Johnson wünscht sich mehr Frauen in Machtpositionen

    Premierminister Boris Johnson hatte Putin am Vortag ebenso persönlich angefeindet. Beim G7-Gipfel in Bayern (D) sagte er zu «ZDF»: Wenn Putin eine Frau wäre, glaube ich nicht, dass er einen so verrückten und machohaften Krieg begonnen hätte.»

    Super League Boris Johnson
    Der britische Premierminister Boris Johnson. - keystone

    Das, was Russlands Präsident im Ukraine-Krieg tue, sei ein perfektes Beispiel für «toxische Männlichkeit», meinte Johnson. Deshalb forderte er auch «mehr Frauen in Machtpositionen.»

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