Wladimir Putin soll Trump mit 12-Billionen-Deal locken
Ein Billionen-Deal hinter verschlossenen Türen: Wladimir Putin soll den USA ein gewaltiges Wirtschaftsangebot gemacht haben.

Das Wichtigste in Kürze
- Russland bot den USA laut Selenskyj ein Wirtschaftsabkommen über zwölf Billionen Dollar.
- Das Angebot soll Sanktionserleichterungen und eine langfristige Zusammenarbeit beinhalten.
- Selenskyj warnt vor Absprachen über die Ukraine ohne deren Beteiligung.
Der russische Präsident Wladimir Putin soll dem US-Präsidenten Donald Trump ein gewaltiges Wirtschaftsangebot unterbreitet haben. Das schreibt «Kyiv Post» unter Berufung auf ein Gespräch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit Journalisten.
Selenskyj erhielt diese Information laut eigenen Angaben vom ukrainischen Geheimdienst.
Der Vorschlag für einen Deal zwischen Putin und Trump hat es in sich: Der Umfang des Angebots soll zwölf Billionen Dollar betragen!
Laut Berichten geht es um ein umfassendes Paket zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Washington und Moskau. Details nannte Selenskyj nicht, folglich sind die genauen enthaltenen Geschäfte unklar.
Das Angebot hat bereits einen Namen: «Dmitrijew-Paket». Der Namensgeber heisst Kirill Dmitrijew, Russlands Chef des staatlichen Vermögensfonds. Er soll den Vorschlag bei einem Besuch in Washington präsentiert haben.
Wladimir Putin lenkt bislang nicht ein
Zwischen Washington und Moskau bleibt es interessant: Donald Trump sorgte kürzlich bereits für Aufsehen, als er von einer möglichen Lockerung der Sanktionen gegen Russland sprach. Das Motiv dahinter sei gewesen, Moskau zu einem Kriegsende zu bewegen.
Jedoch zeigt Wladimir Putin bisher keine Bewegung und hält an der Besetzung ukrainischer Gebiete fest.
Zudem gibt es Berichte über ein Treffen zwischen US-Unternehmern und russischen Oligarchen. Es handelt sich laut dem «Wall Street Journal» um Gespräche über Beteiligungen an Energie- und Rohstoffprojekten.
Diese Entwicklungen passen Selenskyj nicht: Der ukrainische Präsident fordert derweil mehr Sanktionen gegen Moskau.
Er setzt dabei auf die Unterstützung europäischer Verbündeter. Selenskyj machte seine Sorge über mögliche Absprachen hinter verschlossenen Türen deutlich.
Denn die Vereinbarungen könnten Fragen zur Sicherheit der Ukraine betreffen. Für ihn ist klar: Entscheidungen über die Ukraine dürften nicht ohne die Ukraine getroffen werden.





















