Der britische Premierminister Boris Johnson hat ausweichend auf die Frage reagiert, ob ein Handelsabkommen zwischen Grossbritannien und den USA in den kommenden drei Jahren zu erreichen ist.
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Der britische Premierminister Boris Johnson in New York. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • «Ich habe jede Menge Gründe, optimistisch zu sein.

Aber die Amerikaner verhandeln sehr hart«, sagte Johnson dem Nachrichtensender Sky News am Dienstag vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York.

Die Freiheit, auf eigene Faust Handelsabkommen zu schliessen, war eines der wichtigsten Argumente für den EU-Austritt Grossbritanniens. Doch bislang sind Abkommen mit den grössten Märkten wie den USA, Indien und China nicht in Sicht.

Johnson hatte vor allem auf den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump gehofft, der ein rasches Freihandelsabkommen versprochen hatte. Der aktuelle Präsident Joe Biden ist diesbezüglich aber weit weniger enthusiastisch als sein Vorgänger. Zudem pochen die US-Demokraten darauf, dass der Brexit den Frieden in Nordirland nicht gefährdet. «Wenn das Karfreitagsabkommen ausgehebelt werden sollte, ist es sehr unwahrscheinlich, dass es einen Handelsvertrag zwischen Grossbritannien und den USA geben wird», sagte die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, vergangene Woche bei einem Besuch in London.

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