Trump bei G20: Pariser Klimaschutzabkommen «sehr unfair»

    Keystone-SDA
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    Saudi-Arabien,

    Das internationale Abkommen gegen die Klimaerwärmung hat Donald Trump als «sehr unfair und einseitig» bezeichnet.

    Wirtschaftsnnation
    Staats- und Regierungschef der führenden Wirtschaftsnationen nehmen an einer Video-Schalte zum virtuellen G20-Gipfel teil. Eigentlich sollte der Gipfel erstmals in der saudischen Hauptstadt Riad stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie werden die Gespräche aber nur per Video-Schalte geführt. Foto: -/G20 Riyadh Summit/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits - sda - Keystone/G20 Riyadh Summit/AP/-

    Das Wichtigste in Kürze

    • Das Ziel des Abkommens von Paris war laut Trump die Tötung der amerikanischen Wirtschaft.
    • Er habe ohne «einseitige internationale Abkommen» viel getan, um die Umwelt zu schützen.
    • Trumps Haltung stand im Widerspruch zur Haltung aller übrigen führenden Wirtschaftsmächte.

    Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat das internationale Abkommen gegen die Klimaerwärmung als «sehr unfair und einseitig» bezeichnet. Das Ziel des Abkommens von Paris sei es gewesen, «die amerikanische Wirtschaft zu töten». So Trump in einer am Sonntag veröffentlichten Videobotschaft beim G20-Gipfel.

    «Schlimmsten Umweltverschmutzer der Welt»

    Die USA seien unter seiner Führung aus dem Abkommen ausgetreten. Dies, um nicht «Millionen amerikanischer Jobs und Billionen Dollar» an die «schlimmsten Umweltverschmutzer der Welt» zu verlieren, sagte er. Trump erklärte, seine Regierung habe auch ohne «einseitige internationale Abkommen» viel getan, um die Umwelt zu schützen.

    Donald Trump
    Weder Präsident Trump noch Vizepräsident Vance reisen nach Johannesburg. (Archivbild) - AP

    Trumps Haltung stand in direktem Widerspruch zur Haltung aller übrigen führenden Wirtschaftsmächte des Gipfeltreffens. Diese haben das Pariser Abkommen unterzeichnet und werben für den Klimaschutz.

    USA wird dem Abkommen von Paris wieder beitreten

    Prognosen der US-Medien zufolge hat der Republikaner Trump die Präsidentenwahl vom 3. November verloren. Der demokratische Wahlsieger Joe Biden hat erklärt, dass die USA unter seiner Führung dem Abkommen von Paris wieder beitreten würden.

    Das vom Gastgeber Saudi-Arabien ausgerichtete G20-Gipfeltreffen fand wegen der Corona-Pandemie als Videoschalte statt. Gemeinsam repräsentieren die Mitglieder der G20 mehr als 85 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung und zwei Drittel der Weltbevölkerung.

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