Iran: Donald Trump glaubt an baldiges Ende des Kriegs
Die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA brachten vorerst kein Ergebnis. Doch laut Trump ist der Ende des Krieges nahe: «Iran will unbedingt einen Deal!»

Das Wichtigste in Kürze
- Der Iran und die USA haben sich auf eine Feuerpause geeinigt.
- Am Samstag begonnene Gespräche wurden jedoch ohne Ergebnis beendet.
- Laut Medienberichten gibt es Hoffnungen auf eine zweite Gesprächsrunde am Donnerstag.
Letzte Woche einigten sich der Iran und die USA kurz vor Ablauf eines US-Ultimatums auf eine Feuerpause. Zwei Wochen lang sollen die Waffen ruhen, während die Verhandlungen weitergehen. Erste Gespräche zwischen einer US-Delegation und iranischen Vertretern in Pakistan brachten zwar keine Ergebnisse.
Die Bemühungen der Vermittler laufen jedoch weiter – und US-Vizepräsident JD Vance spricht plötzlich gar von «echten Fortschritten». Mittlerweile gibt es auch Berichte, nach denen die Delegationen am Donnerstag erneut zusammenkommen könnten.
Die USA haben derweil die Übernahme der Kontrolle in der Strasse von Hormus angekündigt. Laut dem US-Militär soll der Seeverkehr für Schiffe blockiert werden, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen. Iran drohte mit einer «entschiedenen und kraftvollen Reaktion».
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Trump glaubt an baldiges Ende des Iran-Kriegs
03.23: US-Präsident Donald Trump sieht den Krieg im Iran kurz vor dem Ende. «Ich glaube, er ist fast vorbei», sagte er dem US-Fernsehsender Fox News. Er ergänzte: «Ich meine, ich sehe es so, dass er fast vorbei ist.» Auszüge aus dem Interview wurden bereits im Vorfeld von Fox-Moderatorin Maria Bartiromo auf der Plattform X verbreitet.
Sollten die USA sich nun zurückziehen, würde der Iran 20 Jahre brauchen, um das Land wiederaufzubauen, sagte Trump. «Und wir sind noch nicht fertig. Wir werden sehen, was passiert», sagte er. Er glaube, der Iran wolle unbedingt einen Deal eingehen, betonte der US-Präsident.
Vance: Waffenruhe im Iran-Krieg hält
02.17: US-Vizepräsident JD Vance hält die Feuerpause im Krieg der USA und Israels gegen den Iran eigenen Angaben zufolge für stabil. «Derzeit hält die Waffenruhe», sagte der Republikaner bei einer Veranstaltung in Athens im US-Bundesstaat Georgia. Präsident Donald Trump wolle nicht nur keinen kleinen Deal, er wolle ein grosses Abkommen, erklärte er.
Laut Vance wurden bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in Pakistan am vergangenen Wochenende enorme Fortschritte erzielt. «Aber der Grund, warum noch kein Deal zustande gekommen ist, ist, dass der Präsident wirklich einen Deal will, bei dem der Iran keine Atomwaffen besitzt», sagte der US-Vize.

Der Iran dürfe Terrorismus nicht staatlich fördern. Zudem müsse laut Trump auch «das iranische Volk gedeihen und wachsen und an der Weltwirtschaft teilnehmen» können.
Libanon und Israel einigen sich auf weitere Verhandlungen
23.00: Bei einem ersten Treffen zwischen israelischen und libanesischen Vertretern auf politischer Ebene hat es nach US-Angaben «konstruktive Gespräche über Schritte zur Aufnahme direkter Verhandlungen» gegeben. Das US-Aussenministerium sprach von einem «historischen Meilenstein».
Die USA sicherten demnach beiden Ländern Unterstützung für weitere Gespräche zu. Alle Seiten hätten sich darauf geeinigt, direkte Verhandlungen zu einem später zu bestimmenden Zeitpunkt und Ort aufzunehmen.

Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt. Die USA äusserten die Hoffnung, dass die Verhandlungen zu einem «umfassenden Friedensabkommen» führen könnten. Israelischen und libanesischen Berichten zufolge sollte das Treffen auf der Ebene von Botschaftern den Anfang der direkten Verhandlungen markieren.
















