Laut Trump: Im Iran hat ein Regimewechsel stattgefunden
Der Iran und die USA haben sich auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt. In dieser Zeit wird Iran die Strasse von Hormus öffnen.

Das Wichtigste in Kürze
- Die USA und Iran haben sich auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt.
- Die Vereinbarung kam kurz vor dem Ultimatum von Donald Trump zustande.
- Iran hat sich bereit erklärt, für die zwei Wochen die Strasse von Hormus zu öffnen.
- Mit dem Ticker von Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden.
Am Sonntag hatte Donald Trump der iranischen Führung erneut mit heftigen Angriffen gedroht, sollte sie bis um 2 Uhr am Mittwochmorgen (Schweizer Zeit) nicht einlenken. Kurz vor Ablauf dieses Ultimatums meldete der US-Präsident nun, dass eine Vereinbarung für eine zweiwöchige Waffenruhe erreicht wurde.
Trump hat demnach angekündigt, die angedrohten Angriffe auf Brücken und Infrastruktur vorübergehend auszusetzen – unter der Bedingung, dass der Iran die Strasse von Hormus vollständig und sofort öffnet.
Das Regime in Teheran hat sich dazu bereit erklärt und «Safe Passage» für Öltanker garantiert. Ausserdem hat Iran einen 10-Punkte-Vorschlag an die USA überreicht, den Trump als verhandelbare Grundlage wertet.
Vermittelt hat die vorübergehende Waffenruhe der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif. Er hat Delegationen der Länder für weitere Gespräche am Freitag in die pakistanische Hauptstadt Islamabad eingeladen.
Im Ticker von Nau.ch verpasst du keine neue Entwicklung im Nahen Osten:
Trump: 50-Prozent-Zölle für Irans Waffenlieferanten
14.12: US-Präsident Donald Trump droht Ländern, die den Iran mit Waffen beliefern, mit Strafzöllen von 50 Prozent. Ein entsprechender Zollsatz solle mit sofortiger Wirkung auf alle Waren gelten, die in die USA verkauft würden, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
Laut Trump: Im Iran hat ein Regimewechsel stattgefunden
13.48: US-Präsident Donald Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social, dass die USA festgestellt haben, «dass dort ein Regimewechsel stattgefunden hat, der sich als äusserst produktiv erweisen wird!»
Er schreibt weiter, dass «die Vereinigten Staaten eng mit dem Iran zusammenarbeiten» und dass es im Iran keine Urananreicherung mehr gebe.
Waffenruhe für EDA «wichtiger Schritt zur Deeskalierung»
13.34: Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) begrüsst die Waffenruhe zwischen den USA und Iran. Sie sei ein wichtiger Schritt zu einer Deeskalation der aktuellen Spannungen, schrieb ein EDA-Sprecher in einer Stellungnahme an die Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Die Schweiz sei jederzeit bereit, ihre Guten Dienste anzubieten, hiess es in der Stellungnahme vom Mittwoch weiter. Das EDA stehe mit den Parteien in Kontakt und habe seine Bereitschaft bekräftigt, jede diplomatische Initiative zu unterstützen, die zu einer nachhaltigen Deeskalation beitragen könne.
Die möglichen Folgen und Auswirkungen der Waffenruhe auf die Lage im Nahen und Mittleren Osten würden analysiert, schrieb der Sprecher. Geprüft würden auch operative Fragen, etwa die Wiedereröffnung der Schweizer Botschaft in Teheran. Weitere Angaben dazu könnten nicht gemacht werden.
Die Schweizer Botschaft in Teheran ist seit rund einem Monat geschlossen. Die Schweiz fungiert dennoch weiterhin als Schutzmacht der USA in Iran. Dieser Kommunikationskanal sei offen und stehe zur Verfügung, schrieb der Sprecher. Weitere Angaben zum Mandat machte der Sprecher mit Verweis auf die Vertraulichkeit nicht.
Libanesische Armee warnt Menschen vor Rückkehr in den Süden
12.56: Die libanesische Armee hat die Bevölkerung davor gewarnt, in den Süden des Landes zurückzukehren. Es bestehe die Gefahr weiterer Angriffe durch Israel, teilte die Armee mit. Israel hatte erklärt, die Waffenruhe mit dem Iran gelte nicht für den Konflikt mit der Hisbollah.
Auch ein libanesischer Regierungsvertreter sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa), der Libanon habe bisher keine offizielle Mitteilung über eine Waffenruhe erhalten, die das Land einschliesse.

Israels Armee hatte am Morgen und Vormittag für mehrere Gegenden im Libanon, darunter die südlichen Vororte von Beirut, ihre Fluchtaufrufe vor anstehenden Angriffen auf Ziele der Hisbollah erneuert.
Laut Angaben des israelischen Militärs gehen auch die Bodeneinsätze gegen die vom Iran unterstützte Miliz im Süden des Nachbarlandes weiter.
Trotz der Warnungen waren die Autobahnen in Richtung Süden mit Fahrzeugen überfüllt, die Hausrat transportierten. Viele Vertriebene hoffen auf eine Rückkehr in ihre Dörfer.
«Wir wollen zurück nach Hause. Wir können nicht länger als Vertriebene in Schulen bleiben», sagte eine Frau auf einer Autobahn Richtung Süden der dpa. Der Iran und die Welt müssten helfen, forderte sie.
Kuwait und Emirate melden Beschuss aus dem Iran
12.10: Trotz der Waffenruhe haben die Golfstaaten Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate Beschuss aus dem Iran gemeldet. Man sei seit dem Morgen mit einer Welle iranischer Angriffe konfrontiert und habe 28 iranische Drohnen abgefangen, teilte die kuwaitische Armee mit.
Einige der Drohnen hätten auf Ölanlagen und Kraftwerke im Süden des Landes gezielt und Sachschaden an der Infrastruktur und Entsalzungsanlagen verursacht.
Das Verteidigungsministerium der Emirate teilte auf X mit, die Luftverteidigung sei gegen Raketen- und Drohnenangriffe aus dem Iran im Einsatz. Ballistische Raketen und Drohnen seien abgefangen worden.
Im iranischen Staatsfernsehen wurden die Angriffe mit Raketen und Drohnen bestätigt. Sie erfolgten in Reaktion auf Bombardierungen iranischer Ölanlagen am Persischen Golf kurz zuvor, hiess es in einer Nachrichtensendung.
Iran meldet Explosionen am Persischen Golf
12.00: Nach Beginn der Waffenruhe mit den USA und Israel hat der Iran neue Explosionen am Persischen Golf gemeldet. Sie ereigneten sich an einer Raffinerie auf der Insel Lawan, wie die Nachrichtenagentur Mehr berichtete. Die Ursache war zunächst unbekannt.

Die Ölraffinerie auf Lawan sei Ziel eines «feindlichen, hinterhältigen Angriffs» geworden, berichtete die Agentur unter Berufung auf die nationale Ölgesellschaft. Die Feuerwehr sei im Einsatz, die Brände unter Kontrolle zu bringen und die Anlagen zu sichern. Todesopfer gab es demnach nicht.
Auch auf der Insel Sirri kam es zu Explosionen, wie Mehr weiter berichtete. Auf jede Aggression werde der Iran mit einer «Reue bringenden Antwort» reagieren, hiess es in dem Bericht.
Israels Armee: «Feuer im Einsatz gegen den Iran eingestellt»
11.22: Nach der Verkündung einer Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran hat auch Israels Armee bestätigt, die Angriffe auf Ziele im Iran ausgesetzt zu haben.
«Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) haben das Feuer im Einsatz gegen den Iran eingestellt», teilte das Militär am Vormittag mit. Dies erfolge auf Anweisung der politischen Führung.
Die Armee sei aber darauf vorbereitet, auf Verstösse gegen die Vereinbarung «defensiv zu reagieren». In der Nacht hatte es nach Verkündung der zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran zunächst noch weiter iranischen Raketenbeschuss auf Israel gegeben.
Die israelische Armee teilte mit, im Iran nachts derweil unter anderem noch Raketenabschussrampen ins Visier genommen zu haben.

Dem israelischen Militär zufolge dauerten die Einsätze gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon hingegen weiter an. Auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte erklärt, die Feuerpause umfasse nicht den Libanon.
Der Premier des Vermittlerstaats Pakistan, Shehbaz Sharif, hatte auf X geschrieben, sie gelte auch für den Libanon.
Iran meldet trotz Waffenruhe Explosionen am Persischen Golf
11.15: Der Iran meldet trotz Waffenruhe neue Explosionen an einer Industrieanlage am Persischen Golf. Die Detonationen ereigneten sich auf der Insel Lawan in einer Erdölraffinerie. Dies bestätigte die staatliche Nachrichtenagentur Mehr.
Über die genauen Ursachen der Explosionen ist noch nichts bekannt.
Auch auf der Insel Sirri kam es zu Explosionen, wie Mehr weiter berichtete. Auf jede Aggression werde der Iran mit einer «Reue bringenden Antwort» reagieren, hiess es in dem Bericht.
Die iranischen Behörden haben bislang keine weiteren Details veröffentlicht.
Chamenei-Sohn soll Anweisung für Waffenruhe gegeben haben
10.10: Während Donald Trump dem Iran mit völliger Vernichtung drohte, suchte die iranische Führung heimlich nach einem Ausweg.
Der iranische Machthaber Modschtaba Chamenei erteilte seinen Unterhändlern erstmals seit Kriegsbeginn den Auftrag für Friedensverhandlungen. Das berichtet das US-Portal «Axios» unter Berufung auf israelische Quellen und regionale Beamte.

Chamenei kommunizierte demnach aus Sicherheitsgründen hauptsächlich über handschriftliche Notizen mit seinen Verhandlungsführern. Diese Nachrichten erreichten die Unterhändler über Mittelsmänner.
Alle wichtigen Entscheidungen am Montag und Dienstag erfolgten offenbar mit Chameneis Zustimmung. «Ohne sein grünes Licht hätte es keinen Deal gegeben», erklärte eine regionale Quelle dem Portal. Die iranische Führung zeigte sich erstmals kompromissbereit.
Berichte, dass der iranische Führer im Koma liegt, wies «Axios» zurück.
Trump zur Iran-Einigung: Es wird viel Geld verdient werden
07.05: US-Präsident Donald Trump rechnet nach der Einigung mit dem Iran auf eine Waffenruhe und der Öffnung der Strasse von Hormus mit einem grossen wirtschaftlichen Gewinn.
«Es wird viel Geld verdient werden», frohlockte der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. «Ein grosser Tag für den Weltfrieden!», schrieb er. «Der Iran will es, er hat genug! Und alle anderen auch!»

Die USA würden bei der Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs in der Strasse von Hormus helfen. «Es wird viele positive Massnahmen geben!» Der Iran könne jetzt mit dem Wiederaufbauprozess beginnen, schrieb Trump.
Die USA würden vor Ort bleiben, um sicherzustellen, «dass alles gut geht». Er sei zuversichtlich. «Genau wie wir es in den USA erleben, könnte dies das Goldene Zeitalter des Nahen Ostens sein!!!», schloss Trump seinen Jubel-Post.
Trump: «Totaler und vollständiger Sieg»
06.01: Trump bezeichnete den zweiwöchigen Waffenstillstand mit dem Iran als «totalen und vollständigen Sieg». «100 Prozent. Daran gibt es keinen Zweifel», sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Ob er seine Drohungen gegen die iranische Infrastruktur wahrmachen würde, falls Teheran das Abkommen breche, liess Trump offen: «Das werden Sie schon sehen müssen.»
Libanon nicht Teil der Waffenruhe – Israel widerspricht Pakistan
05.55: Laut dem Büro von Premierminister Benjamin Netanjahu gilt die zweiwöchige Waffenruhe nicht für den Libanon. Damit widerspricht Israel direkt dem pakistanischen Premier Shehbaz Sharif, der den Libanon explizit als Teil des Abkommens bezeichnet hatte. Trump erwähnte den Libanon in seiner Erklärung nicht.
Iran und Oman wollen Hormus-Gebühren erheben
05.30: Während der zweiwöchigen Waffenruhe wollen der Iran und Oman offenbar Transitgebühren für Schiffe erheben, die die Strasse von Hormus passieren. Das berichtet die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Die Einnahmen sollen für den Wiederaufbau verwendet werden. Berichten zufolge verlangt Teheran bis zu zwei Millionen US-Dollar pro Schiff.
UN: Waffenruhe muss eingehalten werden
05.05: Die Vereinten Nationen fordern die Kriegsparteien zur Einhaltung der Feuerpause auf. Dies sei nötig, «um den Weg für einen dauerhaften und umfassenden Frieden in der Region zu ebnen», teilte der Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres mit.
Guterres begrüsse zwar die zweiwöchige Waffenruhe – zugleich fordere er «alle Konfliktparteien im Nahen Osten auf, ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen nachzukommen», sagte UN-Sprecher Stéphane Dujarric.
Jubel über Waffenruhe von Regierungsanhängern in Teheran
04.45: In der iranischen Hauptstadt Teheran sind nach Verkündung der Feuerpause zahlreiche Menschen auf die Strassen geströmt. Am Revolutionsplatz im Stadtzentrum versammelten sich Regierungsanhänger mitten in der Nacht, wie der iranische Sender SNN TV berichtete. US-Präsident Donald Trump habe sich den iranischen Forderungen gebeugt, sagte der Reporter des Senders, der den paramilitärischen Basidsch-Milizen nahesteht.

Bericht: Israel stimmte sich mit USA über Iran-Waffenruhe ab
04.18: Israel hat sich einem Bericht zufolge mit den USA im Vorfeld über die zweiwöchige Waffenruhe mit dem Iran abgestimmt. Darüber berichtet die «Times of Israel». Ein ranghoher israelischer Beamter sagte der Zeitung, dass die US-Regierung ihnen mitgeteilt habe, dass die USA in den anstehenden Verhandlungen an ihren Forderungen festhalten würden, hiess es.
Dazu zähle unter anderem, dass der Iran sämtliches nukleares Material aus dem Land entfernen, die Urananreicherung einstellen und die Bedrohung durch ballistische Raketen beseitigen müsse, hiess es.
Trump-Sprecherin: Zehn-Punkte-Plan Basis für weitere Verhandlungen
03.51: Der vom Iran vorgelegte Zehn-Punkte-Vorschlag zur Beendigung des Krieges ist nach Ansicht von US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt eine Grundlage für weitere Verhandlungen.
«Die Worte von Präsident (Donald) Trump sprechen für sich: Dies ist eine praktikable Verhandlungsgrundlage, und diese Verhandlungen werden fortgesetzt», teilte sie auf Anfrage mit.

Leavitt betonte, dass die Öffnung der für den weltweiten Öl- und Gashandel wichtigen Strasse von Hormus Trump zu verdanken sei. Dieser habe gemeinsam mit dem US-Militär «den Iran dazu gebracht», die Meerenge wieder zu öffnen.
Israel auch nach Waffenruhe-Verkündung unter Beschuss
02.43: Auch nach der Verkündung der Waffenruhe ist Israel in der Nacht weiter unter Raketenbeschuss geraten. Aus den Städten Petach Tikva und Bnei Brak gebe es Berichte über Einschläge, meldete die israelische Nachrichtenseite «ynet».
Kurz darauf heulten im Zentrum und Süden des Landes erneut die Sirenen. Bewohner berichteten von heftigen Explosionen. Die Luftabwehr sei im Einsatz, um die Bedrohung abzuwehren, teilte die israelische Armee auf Telegram mit.
Ein US-Beamter hatte zuvor mitgeteilt, dass es wahrscheinlich einen Moment dauern würde, bis die Befehle zur Waffenruhe bei den unteren Rängen der iranischen Revolutionsgarden ankommen.
Pentagon kündigt Pressekonferenz mit Hegseth an
02.35: Das Pentagon hat kurzfristig eine Pressekonferenz mit US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Generalstabschef Dan Caine am heutigen Mittwoch angekündigt. Die beiden wollen um 8.00 Uhr (Ortszeit, 14.00 Uhr MESZ) vor die Presse treten.
Pakistan: Waffenruhe zwischen USA und Iran ab sofort
02.16: Dem Vermittler Pakistan zufolge greift die Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA mit sofortiger Wirkung. Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten von Amerika sowie ihre Verbündeten hätten einer sofortigen Waffenruhe einschliesslich im Libanon und andernorts zugestimmt, schrieb Premierminister Shehbaz Sharif auf X.
Sharif lud Delegationen beider Länder für weitere Gespräche am Freitag in die pakistanische Hauptstadt Islamabad ein, wo Vertreter aus Washington und Teheran über ein endgültiges Abkommen zur Beilegung des Konflikts verhandeln sollen.

Beide Seiten hätten in den Gesprächen «bemerkenswerte Weisheit und Verständnis» bewiesen und sich konstruktiv für Frieden und Stabilität eingesetzt. Irans Nachbarland Pakistan hatte im Krieg zwischen Vertretern aus Washington und Teheran vermittelt.
Ölpreise brechen nach Deeskalationssignalen ein
02.15: Die Rohölpreise sind nach den Signalen einer möglichen Einigung im Iran-Konflikt massiv eingebrochen. Allein an einem Tag verlor der Ölpreis zwischen 16 und 18 Prozent – einer der stärksten Tagesrückgänge seit Jahrzehnten.
Waffenruhe schliesst auch Libanon ein
02.13: Der zwischen den USA und dem Iran vereinbarte Waffenstillstand schliesst auch den Libanon ein, sagte der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif, der den Plan US-Präsident Donald Trump vorgestellt hatte.
Ab Freitag soll verhandelt werden
02.05: Die iranische Regierung hat Verhandlungen mit Washington zur Beendigung des Iran-Krieges ab Freitag in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad angekündigt. Die Gespräche seien zunächst für eine Dauer von zwei Wochen angesetzt, teilte der Oberste Nationale Sicherheitsrat des Iran am Mittwoch mit.
Teheran werde einer dauerhaften «Einstellung der Kampfhandlungen erst zustimmen, wenn die Verhandlungen zum Erfolg geführt haben», hiess es weiter.
US-Militär hat Angriffe im Iran eingestellt
02.00: Laut einem US-Beamten hat das US-Militär die Angriffe im Iran offiziell ausgesetzt.
Irans Aussenminister kündigt Öffnung der Strasse von Hormus an
01.36: Irans Aussenminister hat eine Öffnung der Strasse von Hormus im Rahmen einer Waffenruhe angekündigt. In Abstimmung mit den iranischen Streitkräften und unter Berücksichtigung technischer Einschränkungen soll der Schiffsverkehr in der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Meerenge ermöglicht werden, schrieb Abbas Araghtschi in einer Erklärung.

Iran bestätigt zweiwöchige Waffenruhe
01.27: Der Iran hat einer von US-Präsident Donald Trump angekündigten zweiwöchigen Waffenruhe zugestimmt. Das berichtete die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim.
Trump hatte die Öffnung der Strasse von Hormus zur Bedingung für die Feuerpause gemacht.
Auch Israel mit zweiwöchiger Waffenruhe einverstanden
00.57: Laut dem Weissen Haus hat sich auch Israel zu der zweiwöchigen Waffenruhe bekannt.
Trump verschiebt Iran-Ultimatum – zwei Wochen Waffenruhe
00.37: US-Präsident Donald Trump hat seinen Angriff auf den Iran vorerst ausgesetzt. Auf Truth Social verkündete er einen zweiwöchigen Waffenstillstand – unter der Bedingung, dass der Iran die Strasse von Hormus vollständig und sofort öffnet. Als Grund nannte Trump eine Intervention Pakistans: Premierminister Shehbaz Sharif und Armeechef Asim Munir hätten ihn gebeten, den geplanten Angriff aufzuschieben.

Zudem habe der Iran einen 10-Punkte-Vorschlag eingereicht, den Trump als verhandelbare Grundlage wertet. «Fast alle Streitpunkte zwischen den USA und dem Iran sind bereits geklärt», schrieb Trump. Die zwei Wochen sollen nun genutzt werden, um ein definitives Abkommen zu finalisieren.












