Nach über hundert Tagen dürfen die Bewohner von Sydney ab Montag wieder in Restaurants. Dank der hohen Impfquote lockert New South Wales die Corona-Regeln.
Sydney
Menschenleere Strassen in Sydney während des Lockdowns. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • New South Wales mit der Metropole Sydney lockert die Corona-Regeln.
  • Restaurants und Fitnessstudios dürfen ab Montag wieder öffnen.
  • Auch die Schulen sollen Mitte Monat wieder schrittweise öffnen.

Aufatmen im australischen Bundesstaat New South Wales und in der Millionenstadt Sydney: Weil dort inzwischen 70 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft sind, hat die Regionalregierung weitreichende Lockerungen der strikten Corona-Beschränkungen angekündigt.

Dominic Perrottet
Dominic Perrottet, der Regionalpremier von New South Wales. - Keystone

Bereits ab Montag dürfen vollständig Geimpfte – erstmals seit 100 Tagen – wieder in Restaurants essen und ins Fitnessstudio gehen. Zudem können sich wieder zehn statt wie bisher fünf Erwachsene in Privathäusern treffen, im Freien sind Versammlungen von 30 statt wie bisher 20 Menschen erlaubt, wie Regionalpremier Dominic Perrottet am Donnerstag erklärte.

Ab dem 18. Oktober sollen zudem schrittweise die Schulen wieder aufmachen. «Impfungen sind der Schlüssel zur Normalisierung des Lebens, und die Lockerungen werden dazu beitragen, dass Familien und Freunde wieder zusammenkommen, Kinder in die Schulen gehen und Unternehmen schneller ihren Betrieb aufnehmen», sagte Perrottet.

Bei 80%-Impfquote wird weiter gelockert

Die Behörden hatten seit Wochen betont, dass die Massnahmen gelockert würden, sobald eine Impfquote von 70 Prozent erreicht sei. Wenn 80 Prozent der Bürger doppelt geimpft sind, sollen weitere Regeln aufgehoben oder entschärft werden.

New South Wales an der Ostküste war lange die am schlimmsten von einer Welle an Neuinfektionen heimgesuchte Region des Landes. Ausgelöst wurde sie durch die hochansteckende Delta-Variante. Mittlerweile gehen die Zahlen aber wieder zurück. Das benachbarte Victoria mit der Metropole Melbourne kämpft dagegen noch gegen einen grösseren Ausbruch.

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