António Guterres hat das Amt des UN-Generalsekretärs für weitere fünf Jahre. Er hofft auf einen Durchbruch in eine grünere Zukunft.
António Guterres
Uno-Generalsekretär Antonio Guterres. - dpa

Das Wichtigste in Kürze

  • António Guterres bleibt für weitere fünf Jahre der Generalsekretär der Vereinten Nationen.
  • In einer ersten Rede beschwört er den internationalen Zusammenhalt.
  • Ein grosse Herausforderung für Guterres ist der Kampf gegen die Klimakrise.

«Es gibt Gründe zur Hoffnung», sagte der 72-jährige António Guterres am Freitag nach seiner Ernennung für weitere fünf Jahre. Die Welt stehe «an der Schwelle zu einer neuen Ära». Es kann in beide Richtungen gehen: Zusammenbruch und ewige Krise oder Durchbruch und Aussicht auf eine grünere, sicherere und bessere Zukunft für alle.

Den komplexen Probleme der Zukunft könne man nur mit einem «bescheidenen Ansatz» begegnen: «einer, bei dem der Generalsekretär allein nicht alle Antworten hat». Guterres sagte weiter, dass während der Corona-Pandemie Fortschritte bei den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen zunichtegemacht worden seien. Darunter bei der Armutsbekämpfung, Beseitigung des Hungers, Zugang zu hochwertiger Bildung und Gleichstellung der Geschlechter.

Klimakrise gilt als eine der grössten Herausforderungen von António Guterres

Als eine der grössten künftigen Herausforderungen für Guterres' gilt neben zahlreichen regionalen Konflikten der Kampf gegen die Klimakrise. Ebenso wie die wirtschaftlichen und sozialen Turbulenzen sowie Armut und Hunger durch die Corona-Pandemie. Ausserdem droht die Handlungsfähigkeit der UN durch steigende Spannungen zwischen den USA und China weiter beeinträchtigt zu werden.

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