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    Donald Trump will Machados Friedensnobelpreis annehmen

    Sina Barnert
    Sina Barnert

    USA,

    Marìa Corina Machado gewann den Friedensnobelpreis – in den Augen von Donald Trump zu Unrecht. Nun könnte er ihren Preis annehmen – unerlaubterweise.

    Machado Donald Trump
    Donald Trump will offenbar Marìa Corina Machados Friedensnobelpreis annehmen, obwohl dies nicht erlaubt ist. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Donald Trump hätte gerne den Friedensnobelpreis gewonnen.
    • Nun möchte ihn Preisträgerin Marìa Corina Machado an ihn weiterreichen.
    • Nur: Laut Nobelpreiskommitee ist dies gar nicht erlaubt.

    Im Oktober 2024 wurde er alljährlich verliehen: Der Friedensnobelpreis.

    Er gilt als die wichtigste internationale Auszeichnung für Personen, die sich für den Frieden eingesetzt haben. Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern gehören unter anderem Malala Yousafzai und Barack Obama.

    Einer, der den Friedensnobelpreis 2025 gerne in seinem Palmarès gewusst hätte, ist US-Präsident Donald Trump.

    Er forderte die Auszeichnung gar aktiv und kokettierte: Alles andere als eine Verleihung an ihn und die USA wäre eine «Beleidigung».

    Machado widmete Donald Trump den Friedensnobelpreis

    Doch es kam anders. Verliehen bekam den Preis die venezolanische Oppositionsführerin Marìa Corina Machado.

    Die rechtskonservative Politikerin widmete die Auszeichnung «dem leidenden venezolanischen Volk». Und Donald Trump «für seine entschlossene Unterstützung unserer Angelegenheit».

    Verletzt die USA im Konflikt mit Venezuela internationales Recht?

    Nach dem US-Einsatz in Venezuela und der Verhaftung von Nicolás Maduro will Machado nun offenbar noch weiter gehen. Sie erklärte in einem Interview, sie wolle den Preis an Donald Trump weiterreichen.

    «Es wäre eine grosse Ehre»

    Denn: In ihren Augen habe der US-Präsident die Auszeichnung «verdient», berichtete unter anderem die «New York Times».

    Machados Vorhaben ist auch Trump zu Ohren gekommen. «Ich habe gehört, dass sie das tun will, es wäre eine grosse Ehre», so der US-Präsident am Donnerstag.

    Doch erlaubt ist dies nicht, wie auf der Seite des Nobelpreiskomitees ersichtlich ist. Dort steht: «Ein Nobelpreis kann weder aberkannt, geteilt noch an andere übertragen werden.»

    Kommt es am Dienstag oder Mittwoch zur illegalen Preisübergabe?

    Sobald die Vergabe bekannt gegeben werde, sei die Entscheidung endgültig. Auch Rechtsmittel gegen die Preisvergabe seien nicht zulässig.

    Hätte Donald Trump ein Anrecht auf den Friedensnobelpreis?

    Umstände, die Donald Trump nicht kümmern dürften. Er soll sich laut eigenen Aussagen bereits am Dienstag oder Mittwoch mit Machado treffen wollen.

    Worüber er mit der venezolanischen Oppositionsführerin sprechen will, ist derweil unklar. Auch ist nicht bekannt, ob es beim Treffen zur unerlaubten Übergabe des Friedensnobelpreises kommen soll.

    Kommentare

    User #3155 (nicht angemeldet)

    "Ich mach mir meine Welt, so wie es mir gefällt", #DumpTrump ist die Pippi Langstrumpf unter den Politikern...

    User #3614 (nicht angemeldet)

    Was kümmert Trump was erlaubt ist und was nicht, die Hauptsache ist sich selbst zu feiern.

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