Donald Trump: «Krieg könnte vier Wochen dauern»
Donald Trump stellt die USA auf eine längere militärische Auseinandersetzung mit dem Iran ein. Die Angriffe sollen weitergehen – bis alle Ziele erreicht sind.
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Das Wichtigste in Kürze
- Trump erwartet eine Kriegsdauer von bis zu vier Wochen.
- Die USA wollen Angriffe fortsetzen, bis alle Ziele erreicht sind.
- Washington begründet den Einsatz mit Irans Raketen- und Atomprogramm.
Donald Trump rechnet nach eigenen Worten damit, dass der Krieg mit dem Iran noch mehrere Wochen andauern könnte. In einem Telefoninterview erklärte er, man sei von Beginn an davon ausgegangen, dass die Kämpfe etwa vier Wochen dauern würden. Der Iran sei ein grosses Land, deshalb brauche es Zeit. «Es wird vier Wochen dauern – oder weniger», sagte er gegenüber der «Daily Mail».
Gleichzeitig machte Trump deutlich, dass die militärische Operation nicht vorzeitig beendet werden soll. In einer Videoansprache, die er auf Truth Social veröffentlichte, sagte er, die Kampfhandlungen würden «mit voller Kraft fortgesetzt» und erst enden, wenn sämtliche Kriegsziele erfüllt seien.
Zur Begründung verwies der Präsident auf die Bedrohung durch das iranische Raketen- und Atomprogramm. Ein Iran mit solchen Waffen stelle eine ernsthafte Gefahr dar. Man könne nicht zulassen, dass ein Staat, der «terroristische Armeen» unterstütze, über diese Fähigkeiten verfüge.
Trump an Irans Militär «Legt eure Waffen nieder»
Trump rief zudem die iranischen Revolutionsgarden auf, die Waffen niederzulegen und versprach ihnen in diesem Fall «volle Immunität». Weiter wandte er sich auch direkt an die Bevölkerung. «Iranische Patrioten» sollten die Gelegenheit nutzen, ihr Land zurückzugewinnen. Die USA würden dabei helfen.
Bei iranischen Gegenangriffen wurden nach US-Angaben bislang drei amerikanische Soldaten getötet und fünf weitere schwer verletzt. Trump würdigte die Gefallenen als «grossartige Menschen», räumte jedoch ein, dass weitere Verluste möglich seien.

Auch Israels Militär rechnet mit einer längeren Auseinandersetzung. Generalstabschef Ejal Zamir erklärte laut Militärangaben, es lägen «viele weitere Tage des Kampfes» vor Israel. Die Zusammenarbeit mit den USA sei enger als je zuvor.
















