Pommes frites werden bereits seit mehreren Jahrhunderten zubereitet. Der Ursprung der Pommes wird in Belgien vermutet.
Pommes Frites
Pommes Frites – kultige Kartoffelschnitze mit langer Geschichte - Unsplash

Das Wichtigste in Kürze

  • Pommes frites haben eine lange Geschichte.
  • Die ersten Pommes wurden in Belgien hergestellt.
  • Für die beste Zubereitung ist es empfohlen, die Pommes zweimal zu frittieren.

Der genaue Ursprung der Pommes frites lässt sich nicht mehr exakt bestimmen. Das liegt auch daran, dass verschiedene Zubereitungsformen ähnlich bezeichnet wurden, beispielsweise frittierte Kartoffeln oder Bratkartoffeln.

Als relativ sicher gilt, dass Pommes frites bereits 1781 in Belgien bekannt waren. Von dort aus traten sie ihren Siegeszug in Europa an.

Nach Amerika hingegen gelangten sie erst nach dem Zweiten Weltkrieg durch belgische Soldaten – hier werden sie French Fries, also französische Fritten, genannt.

Pommes frites richtig zubereiten

Die richtige Zubereitung der Pommes frites füllt zahlreiche Diskussionsforen. Grundsätzlich gilt, dass sie am besten zweimal frittiert werden. Das erste Mal erfolgt bei 140-180 °C, das zweite Mal bei 190-200 °C. Dazwischen sollten die Pommes abgekühlt werden.

Mit dieser Technik erreichen Sie ein gleichmässiges Garergebnis und eine schöne Farbe.

Pommes Frites
Pommes sind weltweit ein beliebtes Gericht. - Unsplash

Bei normaler Zubereitung enthalten Pommes frites etwa 15 Prozent Fett. Kalorienarme Varianten lassen sich durch halb fertige Produkte erreichen, die im Backofen zubereitet werden und nur etwa die Hälfte des Fetts enthalten.

Eine interessante, wenn auch nicht ganz einfach herzustellende Alternative, sind Pommes Frites aus Süsskartoffeln.

Die richtige Sauce zu den Pommes

Mit welcher Sauce die Pommes gegessen werden, unterscheidet sich je nach Land. In vielen Ländern werden Ketchup und Mayonnaise, regional auch Currysauce dazu serviert.

Pommes Frites
Pommes Frites können mit verschiedenen Saucen gegessen werden. - Unsplash

In Belgien hingegen wird eine wesentlich grössere Auswahl an Saucen angeboten. In England sind lediglich Salz und Essig üblich.

Und in Kanada avancierte die «Poutine»– Pommes frites mit Cheese curds und Bratensauce – regelrecht zum Nationalgericht.

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