Das winzige und nährhafte Korn wurde schon von den Azteken als «heiliges Korn» verehrt. Heute wird es fast weltweit angebaut und geschätzt.
Amaranth
Amaranth ist sehr nährhaft. - Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Amaranth ist reich an wertvollen Aminosäuren und vielen weiteren Nährstoffen.
  • Für Vegetarier, Veganer und Menschen mit Zöliakie ist Amaranth ein ideales Lebensmittel.
  • In der Küche sind die Körnchen einfach und vielfältig zu verarbeiten.

Amaranth kommt ursprünglich aus Zentral- und Südamerika. Bei den dort lebenden Urvölkern diente das unscheinbare, nur etwa 1 Millimeter grosse Körnchen als Hauptnährstoffquelle. Es zählt botanisch zu den Pseudogetreiden.

Wichtige Nährstoffe für eine gesunde Küche

Mit seinem Nährstoffprofil ist das Korn ein fast ideales Lebensmittel. Die Zusammensetzung aller wichtigen Nährstoffe entspricht fast genau den Empfehlungen der massgebenden internationalen Ernährungsgesellschaften für eine vollwertige Ernährung.

Kohlenhydrate, Fette, Proteine, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente – alles ist in einem erstaunlich ausgewogenen Verhältnis zueinander vorhanden.

Vor allem stecken alle essentiellen Aminosäuren in hoher Wertigkeit im Korn. Als Pseudogetreide fehlt dem Korn das Gluten. Daher ist es auch für Menschen mit Glutenunverträglichkeit eine wichtige Alternative.

So einfach geht Kochen mit Amaranth

Die Zubereitung von Amaranth ist denkbar einfach. Wegen seiner Vielseitigkeit wird Amaranth auch nie langweilig.

Er lässt sich salzig und süss zubereiten, als vegetarisches Hauptgericht oder als Beilage zu Fisch und Fleisch.

Im Auflauf, in Pfannengerichten, im Salat oder als Füllung von Peperoni, Zucchetti oder anderen Gemüsen ist er sehr schmackhaft.

Müsliriegel
Mit Amaranth lassen sich gesunde Müsliriegel zubereiten. - Pixabay

Der Geschmack ist leicht nussig und ein wenig erdig. Es kann als ganzes Korn, Amaranthschrot, gepoppt auf dem Müsli oder Salat sowie als besonders nährstoffreicher Keim oder Spross verwendet werden.

Mit Amaranthmehl lassen sich Brötchen und Brot, Gebäck und Kuchen zaubern.

Das Grundrezept

Nehmen Sie als Beilage etwa 40 bis 50 Gramm und als Hauptgericht 80 Gramm pro Person (Korn oder Schroth). Dann mit der dreifachen Menge Wasser aufkochen und 25 bis 30 Minuten weiter köcheln lassen.

Anschliessend noch 10 Minuten ausquellen lassen und dann mit einer Gabel auflockern.

Jetzt kann Amaranth beliebig weiter verarbeitet werden. Schroth braucht nur eine Kochzeit von etwa 5 Minuten.

Mehr zum Thema:

Lebensmittel Wasser Genussmagazin Foodie