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    Diese Lebensmittel sind bei Zöliakie tabu

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    Bern,

    Zöliakie ist eine Unverträglichkeit des Dünndarms gegenüber Gluten. Betroffene müssen gewisse Lebensmittel strikt vermeiden.

    Verschiedenes Gemüse
    Viel Gemüse ist bei Zöliakie gut. - Pexels

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Zöliakie beruht auf einer Überreaktion des Immunsystems.
    • Eine Entzündung der Darmschleimhaut hemmt die Versorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen.
    • Nur die dauerhaft glutenfreie Ernährung verhindert Beschwerden und Folgeerkrankungen.

    Bei einer Zöliakie nimmt der Körper Gluten – ein eigentlich harmloses Klebereiweiss – als gefährlich wahr. Das Immunsystem reagiert daraufhin mit Antikörpern, sobald der Körper mit glutenhaltigen Nahrungsmitteln in Berührung kommt.

    Eine ähnlich überschiessende Reaktion kennen Allergiker, wenn sie in Kontakt mit Allergenen kommen. Durch die Angriffe des Abwehrsystems entzündet sich mit der Zeit die Darmschleimhaut.

    Das führt zum Absterben der Darmzotten und einer Unterversorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen und Vitaminen.

    Symptome sind nicht immer eindeutig

    Eine unentdeckte Zöliakie kann zu Mangelerscheinung führen. Dadurch treten unterschiedliche Symptomen auf, was wiederum die Diagnose erschwert.

    Blähungen, Durchfall, Verstopfung und Durchfall lassen sich direkt mit der Darmfunktion in Verbindung bringen. Aber asymptomische Beschwerden wie Hautentzündungen, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Lebererkrankungen, Gewichtsverlust oder Depressionen können auf viele Erkrankungen hinweisen.

    Brote
    Brot sollte bei Zöliakie vermieden werden. - Pexels

    Daher leben viele Patienten mit den Beschwerden, ohne etwas von ihrer Krankheit zu ahnen. Unbehandelt kann sie im schlimmsten Fall jedoch zu einer Krebserkrankung des Magen-Darm-Traktes führen.

    Ein Gastroenterologe (Facharzt für Erkrankungen des Verdauungstraktes) kann durch Tests herausfinden, ob bei Verdacht auf eine Glutenunverträglichkeit eine Zöliakie besteht.

    Ernährungsplan einhalten

    Gluten kommt in unserer Ernährung sehr oft vor. Auch in alltäglichen Lebensmittel, bei denen man eigentlich keine Gefahr vermutet. Dazu zählen zum Beispiel fertige Salatdressings, Sojasauce, Suppen, Glacé, manche vegetarische Burger, Wurst oder Ketchup.

    Eine strikte glutenfreie Ernährung bietet die Chance, beschwerdefrei zu leben und Folgeerkrankungen zu verhindern.

    Auf der Verbotsliste ganz oben stehen die Getreidesorten Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel, Grünkern, Einkorn, Triticale, Emmer Kraut und Hafer, der aber nicht bei allen Betroffenen Beschwerden auslöst.

    Ebenfalls zu meiden sind Brot und andere Backwaren, Teigwaren, Pizza, Guetzli, paniertes Fleisch, Malzkaffee, Bier, Sojasauce und Müslis.

    Reis
    Reis kann trotz Zöliakie gegessen werden. - Pexels

    Problemlose (Pseude-)Getreidesorten sind hingegen Mais, Reis, Hirse, Buchweizen, Quinoa, Amaranth, Wildreis und Zwerghirse. Zu den glutenfreien Lebensmitteln zählen alle Obst- und Gemüsesorten, Kartoffeln, Geflügel, Fisch, Meeresfrüchte und Fleisch.

    Auch Hülsenfrüchte wie Soja sind unbedenklich. Weiterhin essen können Sie Eier, Milchprodukte und Milch, Margarine, Butter, Honig, Zucker, Salz, Kräuter, Nüsse und Öle.

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