Geniessen und gleichzeitig abnehmen? Mit Erdnussbutter ist tatsächlich beides möglich. Fitnessfans können sie auch als Proteinquelle nutzen.
Erdnussbutter ohne Zuckerzusätze kann in der richtigen Menge beim Abnehmen helfen.
Erdnussbutter ohne Zuckerzusätze kann in der richtigen Menge beim Abnehmen helfen. - inewsfoto/Shutterstock.com / Pressmaster/Shutterstock.com

Das Wichtigste in Kürze

  • Erdnussbutter ist eine gesunde und reichhaltige Proteinquelle.
  • Das Nussmus hält lange satt und hilft deshalb beim Abnehmen.
  • Erdnussbutter sollte jedoch nicht mit Kohlehydraten, zum Beispiel Brot, gegessen werden.

In den USA ist sie bereits seit Jahrzehnten ein beliebter Brotaufstrich. Doch auch hierzulande erfreut sich Erdnussbutter inzwischen grosser Beliebtheit. 

Ob auf dem Sandwich oder im Porridge zum Zmorge: Vielen hat es der Mix aus süss und salzig angetan. Übrigens: Wer meint, dass es das Nussmus nur als reichhaltige Variante gibt, irrt sich.

Sportfans nutzen zuckerfreie Sorten gern als Proteinquelle. Diese haben wenig Kohlenhydrate, gesunde Fette und viele Ballaststoffe. 

Birne und ERdnussbutter
Gesunder Snack: Birne und Erdnussbutter. - Unsplash

Das natürlich enthaltene Arginin und Magnesium fördern die Leistungsfähigkeit. Dank des Kaliums werden nach dem Training ausserdem die Glykogenspeicher aufgefüllt.

Geheimes Abnehmwunder?

Darüber hinaus gilt Erdnussbutter als Abnehmhelfer. Warum? Die darin enthaltenen Ballaststoffe, der hohe Energiegehalt und der geringe Wasseranteil sorgen für ein längeres Sättigungsgefühl.

Das beugt Heisshungerattacken vor. Zudem wird die Verdauung angekurbelt und die Fettverbrennung erhöht, was vor allem nachts sinnvoll ist.

Deshalb empfiehlt es sich, Erdnussbutter ins Abendessen zu integrieren. 

Wichtig: Nüsse enthalten von Natur aus viel Fett. Deshalb ist Erdnussbutter nur massvoll zu geniessen.

Erdnussbutter mit Brot
Erdnussbutter mit Brot zu kombinieren, ist keine gute Idee. - Unsplash

Ausserdem sollte man sie nicht mit Kohlenhydraten, zum Beispiel Brot, kombinieren. Denn diese bewirken, dass Insulin ausgeschüttet wird. Das blockiert wiederum die Fettverbrennung.

Nur zwei Zutaten für die selbstgemachte Erdnussbutter

Unser Tipp: Einen guten Erdnussbutter erkennt man an seiner Zutatenliste, auf der lediglich Erdnüsse stehen sollten. Etwas Meersalz dazu ist maximal erlaubt.

Wer die Paste selbst herstellen möchte, röstet die Erdnüsse kurz in einer Pfanne an und püriert sie anschliessend.

Zwei bis drei Esslöffel Erdnussöl machen den Butter schön cremig. Die Masse in ein Einmachglas umfüllen. Im Kühlschrank hält das Mus circa sechs Wochen.

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