Ferrari weist Kaufzwang für Luce zurück

    Sandra Neumann
    Sandra Neumann

    Italien,

    Der Ferrari Luce steht weiter im Fokus der Aufmerksamkeit. Der Hersteller weist Gerüchte über einen angeblichen Kaufzwang entschieden zurück.

    ferrari luce
    Mit dem Ferrari Luce startet Ferrari in das Zeitalter der vollelektrischen Sportwagen. - Ferrari

    Ferrari hat Berichte zurückgewiesen, wonach Kunden den neuen Luce erwerben müssten, um künftig exklusive Modelle zu erhalten. Nach Angaben des Herstellers soll der Elektro-SUV ausschliesslich Käufer ansprechen, die echtes Interesse am Fahrzeug zeigen.

    Das Unternehmen befürchtet, dass erzwungene Käufe langfristig negative Folgen für die Kundenzufriedenheit und die Restwerte hätten. Deshalb sollen Händler darauf achten, dass Bestellungen freiwillig erfolgen und nicht aus strategischen Gründen abgegeben werden.

    Wie «Ecomento» berichtet, kostet der Ferrari Luce rund 550'000 Euro (ca. 506'660 Franken) und bietet Platz für fünf Personen. Zudem verweist Ferrari auf eine besonders loyale Kundschaft mit vielen langjährigen Besitzern mehrerer Fahrzeuge.

    Ferrari Luce erfüllt laut Hersteller die Erwartungen

    Die Diskussionen entstanden durch Berichte aus Sammler- und Investorenkreisen über mögliche Vorteile bei limitierten Fahrzeugen. Einige Kunden befürchteten offenbar Nachteile beim Zugang zu exklusiven Modellen ohne eine Bestellung des neuen Stromers.

    Würdest du einen elektrischen Ferrari in Betracht ziehen?

    Ferrari widerspricht dieser Darstellung jedoch ausdrücklich und verweist auf ein anderes Kundenprofil für den Luce. Nach Unternehmensangaben entspricht die bisherige Nachfrage den Erwartungen und verteilt sich auf verschiedene Käufergruppen.

    Laut «Focus» liegt das Verhältnis zwischen neuen und bestehenden Kunden derzeit ungefähr bei fünfzig zu fünfzig. Gleichzeitig betont Ferrari, dass unzufriedene Käufer dem Markenimage langfristig schaden könnten.

    Führungswechsel bei Ferrari

    Kurz nach der Vorstellung des ersten Elektro-Ferrari kommt es zudem zu einer personellen Veränderung im Management. Marketingchef Enrico Galliera verlässt das Unternehmen nach insgesamt sechzehn Jahren bei der italienischen Sportwagenmarke.

    Sein Nachfolger wird Massimiliano Di Silvestre, der zuletzt das Italien-Geschäft von BMW geführt hatte. Unter seiner Leitung entwickelte sich BMW dort zum Marktführer im Premiumsegment.

    Ferrari Luce
    Der Ferrari Luce löste mit seinem Design und dem Elektroantrieb unterschiedliche Reaktionen bei Fans und Beobachtern aus. - Ferrari

    Wie die «WirtschaftsWoche» berichtet, erfolgt der Wechsel nach den gemischten Reaktionen auf den Ferrari Luce. Kritisiert wurden unter anderem das ungewöhnliche Design und die Abkehr von klassischen Antriebskonzepten.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #3903 (nicht angemeldet)

    Man kann das Design mögen, oder nicht, man kann die Technik mögen oder nicht. Ich finde den Schlitten schlicht genial. Leider habe ich nicht das nötige Kleingeld. Den Chinesen scheint der zu gefallen. Und ja, die Chinesen haben sich nun mal zum Dreh- und Angelpunkt für die Autoindustrie etabliert. Kann man gut oder schlecht finden, ist halt Fakt. Und diese Position geben die nicht mehr so einfach an die Italiener und Deutschen ab.

    User #4916 (nicht angemeldet)

    Also ich finde den Farrari Lusche so ziemlich schigg.

    Weiterlesen

    Ferrari Luce
    112 Interaktionen
    Kontrovers
    Ferrari Luce
    64 Interaktionen
    Elektro-Ferrari
    x
    26 Interaktionen
    Ex-Chef lästert mit

    MEHR IN LIFESTYLE

    Welche Städte begeistern Reisende am meisten? Ein aktuelles Ranking zeigt die attraktivsten Metropolen der Welt. Bild: Adobe Stock
    17 Interaktionen
    Rangliste
    Ein Umzug beginnt lange vor dem Zügeltag
    1 Interaktionen
    Knapp fünfmal
    Range Rover GT
    16 Interaktionen
    Grand Tourismo
    Bildung
    4 Interaktionen
    Bildung

    MEHR FERRARI

    Ferrari Lewis Hamilton
    51 Interaktionen
    Im Formtief
    Ferrari WEC Austin Texas
    WEC in Austin
    Ferrari Monza Michael Schumacher
    10 Interaktionen
    Sonder-Lackierung
    Giacomo Sapienza, General Manager der Kessel Auto Zug AG
    6 Interaktionen
    Neuer Standort

    MEHR AUS ITALIEN

    Rom
    Gesundheit Aargau
    Meran
    barolo
    2 Interaktionen
    Piemont
    9 Interaktionen
    Bern/Meiringen BE