Waldbrand

    Waldbrand treibt über 200 Menschen am Gardasee in die Flucht

    Keystone-SDA
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    Italien,

    Der Brand breitete sich in der Nacht rasant aus. Einsatzkräfte versuchen, Wohnhäuser zu schützen und Feuerfronten einzudämmen.

    Gardasee
    Bei Tignale mussten Touristen und Bewohner evakuiert werden. - X/vigilidelfuoco

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Gardasee mussten wegen eines Waldbrands über 200 Menschen weg.
    • Betroffen sind auch Touristen und Ferienhäuser in der Gemeinde Tignale.
    • Das Feuer breitete sich oberhalb des Westufers rasch in den Bergen aus.

    Wegen eines grossen Waldbrands am Gardasee in Oberitalien sind mehr als 200 Menschen evakuiert worden, darunter zahlreiche Touristen.

    Das Feuer wütet nach Angaben der Feuerwehr auf dem Gebiet der Gemeinde Tignale am Westufer von Italiens grösstem See.

    Vorsichtshalber mussten sich auch mehrere Dutzend Touristen, die in einer Ferienanlage untergebracht waren, in Sicherheit bringen. Auch mehrere Ferienhäuser mussten geräumt werden.

    Der Brand in den Bergen oberhalb des Ufers verbreitete sich nach Angaben der Feuerwehr am Freitagabend sowie in der Nacht rasant weiter.

    Feuerwehr kämpft gegen Feuerfronten

    Auch am Vormittag waren noch zahlreiche Einsatzkräfte bemüht, das Feuer unter Kontrolle zu bringen – zunächst allerdings ohne Erfolg.

    «Derzeit konzentrieren sich die Arbeiten auf die Eindämmung der Feuerfronten und den Schutz einiger Wohnhäuser», hiess es.

    In Europa wird gegen zahlreiche Waldbrände angekämpft – macht dir das Sorgen?

    Der Gardasee gehört zu Italiens beliebtesten Ferienregionen. Jetzt im Sommer verbringen dort auch zahlreiche Touristen aus Deutschland ihre Ferien. Die Feuerwehr war mit Löschflugzeugen und Hubschraubern im Einsatz.

    Hitzewelle verschärft Lage in Italien

    Italien leidet seit Wochen von Nord bis Süd unter einer Hitzewelle mit Temperaturen von teils mehr als 40 Grad. In fast allen Grossstädten gilt wegen akuter Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung aktuell Alarmstufe Rot.

    Der grösste Fluss des Landes, der Po, führt nur noch wenig Wasser. Bis Mitte des Monats sollen die Temperaturen so bleiben.

    Kommentare

    User #1642 (nicht angemeldet)

    Eine Frage der Zeit, bis es in der Schweiz auch grosse Brände hat. Dumme Menschen gibt es genug und auch ein Funken eines Zuges kann das auslösen.

    User #180 (nicht angemeldet)

    Das Feuer kommt näher und näher. Uiuiui.

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