Koffersammler: 5 Mittelklasse-Kombis im Vergleich
SUVs vergeuden Platz: Diese 5 Raumriesen bieten bis zu 1920 Liter Stauraum für Familie und Hobb. Stärken und Schwächen im direkten Vergleich.

Die Vorherrschaft riesiger SUVs auf Schweizer Strassen beruht auf einem gewaltigen Irrtum. Hohe Schwerpunktlagen und modisch gestaltete Heckklappen vernichten im Alltag wertvolles Ladevolumen vollkommen nutzlos.
Ein aerodynamisch optimierter Kombi nutzt den Radstand technisch viel effizienter für nutzbare Kubikmeter aus. Diese fünf Modelle bieten den grössten Stauraum für Familie und Hobby im direkten Marktvergleich.
Skoda Superb Combi
Der Skoda Superb Combi beherrscht den Laderaum mit unerschütterlichen 690 Litern Basisvolumen absolut souverän. Bei umgeklappter Rückbank entsteht eine gewaltige Höhle von beeindruckenden 1920 Litern.

Der Tscheche schlägt teure Oberklasse-Konkurrenten beim Nutzwert ohne Mühe. Kritiker bemängeln beim Einparken jedoch die unhandliche Gesamtlänge von über 4.90 Metern.

Ein verstellbarer Ladeboden gleicht die störende Schwelle zur Heckklappe perfekt aus. Dieses Fahrzeug bleibt das absolute Benchmark-Modell für kompromisslose Vielpacker.
Kia Ceed Sportswagon
Der koreanische Kia Ceed Sportswagon greift mit satten 625 Litern Kofferraumvolumen direkt die europäische Spitze an. Die tiefe Ladekante schont dabei den Rücken beim Beladen mit schweren Kisten.

Auf den hinteren Sitzplätzen geht es wegen des kürzeren Radstands allerdings spürbar enger zu. Eine recht straffe Abstimmung der Hinterachse verzeiht Schlaglöcher bei voller Zuladung kaum.

Sieben Jahre Werksgarantie bieten Käufern dafür eine unerreichte finanzielle Absicherung. Der Koreaner überzeugt als extrem funktionaler Ladeheld mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Hyundai i30 Kombi
Der Hyundai i30 Kombi schluckt im Heck beachtliche 602 Liter Gepäck ohne Mucken. Durch das Umlegen der Rücksitze wächst der Laderaum auf bis zu 1650 Liter an.

Praktische Unterbodenfächer nehmen Kleinkram ordentlich auf und verhindern störendes Herumfliegen im Kofferraum. Einziger Wermutstropfen: Die etwas billig wirkenden Kunststoffoberflächen im Ladebereich verkratzen bei harten Transporten rasch.

Der sparsame Mildhybrid-Antrieb drückt die laufenden Betriebskosten im Alltag effektiv nach unten. Damit bietet Hyundai eine grundsolide und geräumige Alternative zu europäischen Traditionsmarken.
Toyota Corolla Touring Sports
Der japanische Toyota Corolla Touring Sports verbindet 596 Liter Stauvolumen mit einem hocheffizienten Vollhybrid-System. Der doppelte Kofferraumboden erlaubt eine schnelle Anpassung an unterschiedlichste Transportaufgaben im Alltag.

Die abfallende Dachlinie schränkt das Einladen von sperrigen, quaderförmigen Gegenständen jedoch etwas ein. Bei hoher Beladung fordert der stufenlose Hybrid-Antrieb unter Vollgas gewöhnungsbedürftige hohe Motordrehzahlen.

Der extrem niedrige Treibstoffverbrauch entlastet das Haushaltsbudget im Schweizer Stadtverkehr nachhaltig. Toyota liefert hier einen extrem langlebigen Kombi für umweltbewusste Familien mit hohem Platzbedarf.
Volkswagen Passat Variant
Der neu aufgelegte Volkswagen Passat Variant zieht mit gewaltigen 690 Litern Ladevolumen exakt mit dem Skoda Superb gleich. Das maximale Volumen steigt bei umgeklappter Rückbank auf hervorragende 1920 Liter an.

Hochwertige Materialien und eine exzellente Geräuschdämmung heben den Deutschen über die fernöstlichen Mitbewerber. Allerdings fordert der VW-Konzern für diese Oberklasse-Anmutung einen stolzen Verkaufspreis.

Ein adaptives Fahrwerk gleicht hohes Zuladungsgewicht auf langen Autobahnfahrten perfekt aus. Der Passat bleibt der unangefochtene König für Vielfahrer mit höchstem Anspruch an Komfort und Platz.







