Olympia 2026: Brignone rechtzeitig fit – «Sie wird teilnehmen»
Federica Brignone hat nach ihrer schweren Verletzung den Kampf gegen die Zeit wohl gewonnen: Rechtzeitig zur Heim-Olympia ist die Italienerin wieder fit.

Das Wichtigste in Kürze
- Nach einer Fabel-Saison hat sich Federica Brignone im April 2025 schwer verletzt.
- Zum jetzigen Zeitpunkt werde sie aber sicher an Olympia 2026 dabei sein, sagt ihr Trainer.
- Er hält aber auch fest: «Um etwas zu erreichen, muss sie den Schmerz überwinden.»
Drei Kristallkugeln (Gesamtweltcup, Abfahrt, Riesenslalom) und Super-G-Zweite – Federica Brignone brillierte in der letzten Ski-Saison. Doch dann der Schock: An den italienischen Meisterschaften verletzt sie sich schwer.

Trotz schlechter Prognosen glaubte sie aber weiter an den Traum der Heim-Olympia. Das scheint sich jetzt auszuzahlen: Brignone ist wohl rechtzeitig zurück. Gegenüber «Gazzetta dello Sport» verrät Bruder Davide: «Federica wird an den Olympischen Spielen teilnehmen.»
Weltcup-Rückkehr unklar
Das sei zum jetzigen Zeitpunkt sicher. Ob sie davor noch ein Weltcup-Rennen bestreiten wird, ist unklar. «Wir werden wie in den letzten neun Monaten von Tag zu Tag entscheiden», sagt Davide, der auch ihr Trainer ist.

Er stellt klar: «Was das Ranking angeht, wäre es für sie vorteilhafter, die gesamte Saison auszulassen.» Dann könnte sie durch ein geschütztes Ranking im kommenden Winter nämlich jeweils wieder in der Spitzengruppe antreten.
Aber Davide Brignone findet: «Wenn sie den Drang zur Rückkehr verspürt, wäre es kein Problem, mit Startnummer 30 anzufangen. Vonn und Shiffrin haben sich auch von dort zurückgekämpft.»
Davide Brignone: «Federica muss Schmerz überwinden»
Brignone ist zumindest zurück im Training und arbeitet weiter, um für Olympia 2026 bereit zu sein. Ende Januar wird sie die Piste in Cortina mit dem italienischen Speed-Team testen. Der erste Olympia-Wettkampf steht mit der Abfahrt am 8. Februar auf dem Programm.

Davide Brignone stellt aber auch klar: «Im Sport gibt es keine Abkürzungen. Um an den Spielen etwas zu erreichen, muss Federica gut darin sein, den Schmerz zu überwinden.»
















