Olympia-Star Chloe Kim zieht Reissleine – keine DM's mehr

Simon Binz
Simon Binz

USA,

Eigentlich will sie nur mit ihren Fans in Kontakt bleiben. Doch nach verstörenden Inhalten im Netz setzt Snowboard-Olympiasiegerin Chloe Kim nun klare Grenzen.

Chloe Kim USA Instagram
Chloe Kim USA Instagram - Instagram

Das Wichtigste in Kürze

  • Chloe Kim deaktiviert Instagram-Direktnachrichten nach verstörenden Inhalten.
  • Im Netz kursierten KI-Fakebilder über einen angeblichen Heiratsantrag.
  • Sportlich gewann die Doppel-Olympiasiegerin zuletzt Silber nach Verletzungsdrama.

Snowboard-Olympiasiegerin Chloe Kim zieht im Netz klare Grenzen. Nach verstörenden Inhalten im Netz kündigt die 25-jährige US-Amerikanerin an, die Direktnachrichten-Funktion auf Instagram vorübergehend zu deaktivieren.

Der Grund: Nutzer hätten ihr wiederholt manipulierte und «sehr verstörende Bilder und Videos» geschickt. Sie müsse sich schützen, erklärte Kim in einer Story an ihre Community.

Wie sollen Stars mit verstörenden KI-Fakes und Hassnachrichten umgehen?

«Leider musste ich meine Direktnachrichten deaktivieren, weil manche Leute zu weit gegangen sind», schrieb sie. Gleichzeitig betonte sie, wie wichtig ihr der Austausch mit Fans sei und dass sie hoffe, «bald wieder miteinander chatten» zu können.

KI-Fälschungen sorgen für zusätzlichen Wirbel

Welche Inhalte genau den Schritt ausgelöst haben, liess Kim offen. Zuletzt kursierten jedoch im Internet täuschend echte, aber gefälschte Bilder, die angeblich einen Heiratsantrag ihres Freundes, NFL-Star Myles Garrett, zeigen sollten.

Chloe Kim
Chloe Kim zeigt sich mit ihrem Freund, NFL-Star Myles Garrett. Kürzlich kursierten gefälschte Fotos, die einen Heiratsantrag zeigten. - Instagram

Kim stellte in einer US-Late-Night-Show klar, dass diese Aufnahmen mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt wurden – und nichts mit der Realität zu tun haben. Eine Hochzeit sei derzeit kein Thema. «Lasst euch nicht täuschen, Leute!», sagte sie.

Sportlich turbulente Wochen

Auch abseits der Online-Aufregung liegen intensive Wochen hinter der Snowboarderin. Anfang Januar kugelte sie sich bei einem Trainingssturz in der Schweiz die Schulter aus – ein Rückschlag mitten in der Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele.

Trotz der Verletzung ging Kim an den Start und kämpfte erneut um Gold in der Halfpipe. Der historische dritte Olympiasieg in Folge blieb jedoch knapp aus: Nach ihren Triumphen 2018 und 2022 gewann sie diesmal Silber. Überraschend holte sich die erst 17-jährige Südkoreanerin Gaon Choi den Titel, während Mitsuki Ono aus Japan Bronze gewann.

Kommentare

User #3081 (nicht angemeldet)

Selbst schuld wer inst etc nutzt

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