Federica Brignone beendet Saison vorzeitig: «Körper fordert Tribut»
Federica Brignone (35) macht vorzeitig Schluss. Die Italienerin wird in diesem Winter keine Rennen mehr bestreiten. Denkt sie womöglich sogar ans Karriereende?

Das Wichtigste in Kürze
- Federica Brignone (35) will sich auf ihre Rehabilitation fokussieren.
- Die Italienerin beendet ihre Weltcup-Saison per sofort.
- Auch ein Karriereende steht bei der Olympiasiegerin im Raum.
Sieben Rennen wären für Federica Brignone in diesem Weltcup-Winter noch auf dem Programm gestanden. Nun bricht sie ihre Saison vorzeitig ab.
«Ich glaube, ich habe meinem Körper in den vergangenen Monaten sehr viel abverlangt. Jetzt muss ich den Preis dafür bezahlen», teilt Brignone auf Social Media mit.

Am Wochenende stand die Italienerin in Soldeu (Andorra) noch im Einsatz. Sie habe versucht, ihre Saison fortzusetzen, so die Alleskönnerin. Nun ist aber Schluss.
Brignone: «Ich nutze diese Chance, um mir selber eine Pause zu gönnen. Danach werde ich meine Rehabilitation bestmöglich fortsetzen.»
Zur Erinnerung: Im April 2025 verletzte sich die Speed-Spezialistin bei den italienischen Meisterschaften schwer. Sie zog sich damals einen Kreuzbandriss sowie zahlreiche Frakturen zu.
«Seit dem Tag meiner Verletzung habe ich mich dem Ziel verschrieben, an Olympia 2026 in Milano Cortina teilzunehmen», so Brignone.
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Sie habe sich vorgenommen, die italienische Flagge zu tragen und auf dem Podium zu stehen. «Das habe ich zweimal geschafft und sogar auf der obersten Stufe des Podests.»
Brignones Comeback bei Olympia war wahrhaftig ein doppeltes Gold-Märchen.
Droht Karriereende?
Seit ihrem Coup bei den Spielen plagen die 35-Jährige jedoch starke Schmerzen. «Jeder Tag ist eine Folter», sagte sie kürzlich im Interview mit der «Gazzetta dello Sport».
Die aktuelle Saison ist also vorzeitig vorbei. Im Raum steht sogar ein mögliches Karriereende.

«Der Schmerz bringt mich um. Wenn es sich nicht bessert, wird es schwer, mich nächste Saison noch einmal zu sehen», sagt Brignone offen.
Ihr Bein werde nie mehr so sein wie vor dem Unfall. Die Doppel-Olympiasiegerin verrät: «Ich würde die Goldmedaillen sofort gegen ein gesundes Bein tauschen.»
















