Krieg

Selenskyj sorgt sich um Nachschub für Ukraine

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Italien,

Angesichts der israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran befürchtet der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Probleme für sein eigenes Land im Krieg gegen Russland.

Wolodymyr Selenskyj
Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, spricht bei der Münchner Sicherheitskonferenz. - keystone

«Es könnte schwierig werden, Raketen und Waffen für die Verteidigung unseres Luftraums zu beschaffen», sagte Selenskyj der italienischen Tageszeitung «Corriere della Sera». «Die Amerikaner und ihre Verbündeten im Nahen Osten könnten diese zur Verteidigung benötigen, zum Beispiel Anti-Patriot-Raketen.»

Der ukrainische Präsident verwies auf Erfahrungen während der Angriffe der USA und Israels auf den Iran im Juni vergangenen Jahres. Damals habe sich die Lieferung von Raketen an sein Land verzögert. «Heute ist das noch nicht geschehen, aber ich befürchte, dass es sich wiederholen könnte.» Zugleich äusserte er die Hoffnung, dass es «nicht zu einem langen Krieg» komme. Die Ukraine verteidigt sich bereits seit mehr als vier Jahren gegen einen Angriffskrieg aus dem Nachbarland Russland.

Grundsätzlich unterstützte Selenskyj das Vorgehen gegen den Iran, weil das Land zu den Unterstützern Russlands gehöre. «Ich halte es für eine gute Entscheidung, iranische Militärziele anzugreifen. Die Iraner produzieren eine Menge Waffen für Russland, insbesondere Drohnen und Raketen.» Dies könnten sie jetzt wohl nicht mehr tun. Selenskyj fügte hinzu: «Ich hoffe, dass die Iran-Krise eine begrenzte Operation bleibt. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie blutig so etwas werden kann.»

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Kommentare

User #4549 (nicht angemeldet)

Kann ich nachvollziehen, die nötige Munition wird nun in Iran verschossen und die Schweiz liefert leider nichts, dient ja zu verteidigen und nicht Angriff, das ist der große Unterschied!

User #2477 (nicht angemeldet)

Er hat Probleme immer- der Krieg in Iran hat damit nichts zu tun.

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