Mikaela Shiffrin

Mikaela Shiffrin zeigt, wie schlimm sie beleidigt wird

Andrea Schüpbach
Andrea Schüpbach

Italien,

Mikaela Shiffrin reiste mit der Slalom-Gold-Medaille von Olympia 2026 in Cortina nach Hause. Nun teilt die US-Amerikanerin die Schattenseiten der Winterspiele.

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Mit diesem Video macht Mikaela Shiffrin auf die Beleidigungen während Olympia 2026 aufmerksam. - instagram/@mikaelashiffrin

Das Wichtigste in Kürze

  • Mikaela Shiffrin wurde während den Olympischen Spielen heftig beleidigt.
  • Nun macht die US-Amerikanerin die Hass-Kommentare öffentlich.
  • Die Beleidigungen dürften mit Shiffrins Äusserungen über die USA zusammenhängen.

Mikaela Shiffrin (30) wurde während der Olympischen Winterspielen in Cortina heftig beleidigt. Die US-Amerikanerin, die im Slalom Gold abräumte, veröffentlicht nun eine Reihe von Hass-Kommentaren (Video oben).

«Du bist hässlich.» – «Du bist ein verdammter Witz, geh wieder nach Hause.» – «Bleib in Italien, du Schlampe.»

Zudem schreibt ein User ironisch: «Es wäre so schade, wenn du dich verletzt und nie wieder Ski fahren kannst...»

mikaela shiffrin
Einer der schlimmen Kommentare: Mikaela Shiffrin wird als «Schlampe» beleidigt. - Screenshot

Der Grund für die Beleidigungen? Der ist ziemlich offensichtlich.

Mikaela Shiffrin ist nicht auf Trump-Linie

Shiffrin wurde vor Olympia 2026 zur politischen Situation in den USA befragt. Sie zitierte unter anderem auch Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela († 95).

Mikaela Shiffrin
Mikaela Shiffrin war während Olympia 2026 nicht auf Social Media unterwegs. Nun teilt sie, was sich alles angesammelt hat. - keystone

«Frieden ist nicht nur die Abwesenheit von Konflikten. Frieden ist, eine Umgebung zu schaffen, in der wir uns alle entwickeln können. Unabhängig von Hautfarbe, Rasse, Religion, Geschlecht, Klasse oder anderen sozialen Unterschieden.»

mikaela shiffrin
Mikaela Shiffrin (l.) zusammen mit Slalom-Silber-Gewinnerin Camille Rast aus der Schweiz. - keystone

Sie hoffe, durch den Sport Werte wie «Inklusion, Diversität und Freundlichkeit» zu fördern. Bei MAGA-Anhängern war sie fortan unten durch.

Trump nennt kritischen US-Sportler «Versager»

Andere Sportler äusserten sich weit kritischer als Shiffrin. Auch sie wurden aus Nordamerika attackiert. Ihnen wurde vorgeworfen, keine Patrioten zu sein.

Kann Camille Rast Mikaela Shiffrin im Gesamtweltcup noch gefährlich werden?

Der US-Ski-Freestyle-Star Hunter Hess (27) sagte etwa, er habe «gemischte Gefühle, die USA im Moment zu repräsentieren».

Donald Trump (79) antwortete auf Truth Social gleich selbst: «Hunter Hess ist ein echter Versager.» Auch Hess wurde danach zum Ziel von Hass-Nachrichten.

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