Matterhorn

    Bergsteiger stirbt am Matterhorn - Leiche nach Italien gebracht

    Keystone-SDA
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    Italien,

    Ein Bergsteiger ist am Samstagmorgen am Matterhorn ums Leben gekommen. Die Leiche wurde von den Rettungskräften der Air Zermatt in Zusammenarbeit mit der Bergrettung des Aostatals geborgen und ins italienische Aosta gebracht.

    Matterhorn Rettung
    Die Leiche wurde von den Rettungskräften der Air Zermatt in Zusammenarbeit mit der Bergrettung des Aostatals geborgen und ins italienische Aosta gebracht. (Symbolbild) - Air Zermatt

    Sieben Begsteiger sind von Freitag bis Samstagabend in den nordwesltichen Alpen ums Leben gekommen. Einer von ihnen starb am Samstagmorgen am Matterhorn. Die Leiche wurde von den Rettungskräften der Air Zermatt in Zusammenarbeit mit der Bergrettung des Aostatals geborgen und ins italienische Aosta gebracht.

    Der Unfall ereignete sich laut der italienischen Nachrichtenagentur Ansa am Pic Tyndall auf dem Normalweg zum 4478 Meter hohen Grande Becca, einem Seitengipfel des Matterhorns. Die Ermittlungen werden von der Guardia die Finanza in Breuil-Cervinia geführt. Laut dem Aussendepartement EDA in Bern gab es keine Schweizer Opfer.

    Die Bilanz der Unfälle in den Nordwestalpen innerhalb von 24 Stunden belief sich auf insgesamt sieben Tote. Am Freitag waren drei Bergsteiger aus dem italienischen Trentino an der Nordwand des Gran Paradiso im Aostatal ums Leben gekommen.

    Drei Tote am Mont Blanc

    Am Mont-Blanc-Massiv starben nach Angaben von Rettungskräften bei zwei Bergunfällen am Samstag drei Menschen.

    Der erste Unfall ereignete sich gegen 6 Uhr morgens an einer Wand des Mont Maudit (4465 m). Ein Steinschlag riss den Mann und die Frau im Alter von etwa 30 Jahren 300 Meter mit sich. Die Rettungskräfte, die von einer anderen Seilschaft alarmiert worden waren, konnten nur noch den Tod der beiden aus der Region stammenden Bergsteiger feststellen.

    Ein 56-jähriger Skifahrer, ebenfalls aus der Region, kam ums Leben, nachdem sich am Sporn der Brenva (4100 m) an der Südwand des Mont-Blanc auf italienischer Seite eine Schneebrettlawine gelöst hatte.

    Kommentare

    User #6430 (nicht angemeldet)

    Wusste gar nicht, dass fliegende Bestatter gibt

    User #5470 (nicht angemeldet)

    Die einen sterben im Bett die anderen am Berg und es gibt zig andere Varianten. Jeder sollte sich bewusst sein dass Berg-Wandern und Bergsteigen ein Risiko bis hin zum Tod in sich birgt. Und dass diese Risiken nur schwer abwägbar sind.

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