Nach Olympia 2026: Mikaela Shiffrin kündigt Veränderung an
Mikaela Shiffrin (30) erfüllt sich bei Olympia 2026 einen langersehnten Traum und holt Slalom-Gold. Doch wie geht es bei der US-Amerikanerin nun weiter?

Das Wichtigste in Kürze
- Mikaela Shiffrin spricht nach ihrem Olympia-Triumph über die Zukunft.
- Ihre Karriere nähere sich einer Art Übergang, sagt die 30-Jährige.
- In den nächsten Wochen liegt der Fokus auf dem Gesamtweltcup.
Olympia-Trauma überwunden: Nach zahlreichen Enttäuschungen bei den letzten Ausgaben schlägt Mikaela Shiffrin 2026 zu.

Im Slalom von Cortina sichert sich die Amerikanerin hoch überlegen Gold. Damit erreicht sie ihr grosses Saisonziel – und erfüllt sich einen langersehnten Traum.
Doch wie geht es nun weiter? Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur «Reuters» spricht Shiffrin über ihre Zukunft. Sie kündigt Veränderungen an.
«Ich spüre, dass sich in meiner Karriere eine Art Übergang nähert, aber ich weiss nicht, wie dieser aussehen wird. Und ich weiss nicht, wie ich es ausdrücken soll», sagt die 30-Jährige.
Klar ist, dass Shiffrin die Saison noch erfolgreich beenden will. «Es ist ein grosses Ziel für mich, um den Gesamtweltcup zu kämpfen.»

Aktuell führt die Technik-Spezialistin die Rangliste mit 1133 Punkten an. Erste Verfolgerin ist die Schweizerin Camille Rast (963 Punkte). Für Shiffrin wäre es die sechste grosse Kugel im Weltcup.
Mikaela Shiffrin: «Ich liebe Skifahren»
Was danach kommt, lässt die Olympiasiegerin offen. Shiffrin stellt aber klar: «Ich gehe jeden Tag zum Training und ich liebe es. Ich liebe Skifahren, ich liebe Training und ich liebe es, zu üben.»
Die bald 31-Jährige machte zuletzt kein Geheimnis daraus, dass sie mit ihrem Partner Aleksaner Kilde eine Familie gründen möchte. Seit April 2024 sind die beiden verlobt.

Aktuell scheint der Sport (noch) Vorrang zu haben. Shiffrin schliesst nicht einmal eine Teilnahme bei Olympia 2030 aus.
Darauf angesprochen sagt sie: «Vier Jahre fühlen sich wie eine wirklich lange Zeit an, aber sie vergehen auch so schnell. Ich könnte jetzt etwas sagen, und dann wären wir in vier Jahren da und würden sagen: ‹Oh. Ups.›»
















