WM 2026: Belgien verhindert Auftaktpleite gegen Ägypten
Romelu Lukaku rettet Belgien an der WM 2026 vor einer Startniederlage gegen Ägypten. Insgesamt enttäuschen die Roten Teufel zum WM-Auftakt aber.

Das Wichtigste in Kürze
- Belgien hat einen Fehlstart in die WM 2026 gegen Ägypten noch abgewendet.
- Die Roten Teufel geraten in Rückstand, retten am Ende aber ein 1:1-Remis.
- Die Punkteteilung ist für die beiden Gruppen-Favoriten ein solides Resultat.
Ägypten hat zum Auftakt der WM 2026 gegen Belgien den ersten Sieg an einer Weltmeisterschaft verpasst. Ein von Joker Romelu Lukaku erzwungenes Eigentor rettet die Roten Teufel vor einer bitteren Pleite. Am Ende sind beide Seiten mit der 1:1-Punkteteilung aber wohl gut bedient.
Belgien macht zwar in der Startphase viel Druck, erarbeitet sich offensiv aber wenig Zählbares. Besser machen es die Ägypter nach knapp 20 Minuten: Salah setzt Emam Ashour am Sechzehner in Szene. Dessen Distanzschuss schlägt für Courtois unhaltbar im unteren Eck zum 1:0 ein.

Die Roten Teufel mühen sich danach um eine schnelle Antwort – allerdings vergeblich. Die ganz grossen Chancen können sich die Belgier nicht erspielen. Im Gegenteil, Courtois muss nach einer halben Stunde das 0:2 verhindern: Mit einer starken Parade stoppt er einen Abschluss von Mostafa Ziko.
Belgien müht sich – und dann kommt Lukaku
Auch nach dem Seitenwechsel sind die Belgier engagiert, Ägypten hält aber weiter gut dagegen. Dem Ausgleich am nächsten ist Kevin De Bruyne nach 54 Minuten: Sein Freistoss aus rund 17 Metern klatscht aber nur an den Aussenpfosten.

Nach etwas mehr als einer Stunde wird dann Romelu Lukaku eingewechselt – und das macht sich sofort bezahlt: Mit dem ersten Ballkontakt sorgt der Star-Stürmer für den Ausgleich. Gewertet wird der Treffer am Ende zwar als Eigentor – der Lukaku-Effekt war aber unbestritten.
Remis zum Auftakt in die WM 2026
Kurz versuchen die Belgier nach dem Ausgleich, ihr Momentum auszunutzen. Ägyptens Schlussmann Shobeir verhindert nach 82 Minuten bei einem Mechele-Kopfball mit einer Glanztat das 2:1. Auf der Gegenseite hat auch Courtois in den Schlussminuten noch Arbeit vor der Brust.

Das letzte Risiko wollen beide Seiten in den Schlussminuten aber merklich nicht mehr eingehen. Verständlich, ist man in der Gruppe mit Neuseeland und dem Iran doch klar das Favoriten-Duo. Entsprechend ist man mit der Punkteteilung zum Start in die WM 2026 gut bedient.
















