Mikaela Shiffrin: Mutter Eileen erkrankte vor Fabel-Saison an Krebs
Nach dem sechsten Gesamtweltcupsieg macht Mikaela Shiffrin die Krebskrankheit ihrer Mutter publik. Die beiden sprechen in einem Podcast über die letzten Monate.

Das Wichtigste in Kürze
- Vor dem Saisonstart 2025/26 wurde bei Mikaela Shiffrins Mutter Krebs diagnostiziert.
- Die Ski-Queen macht die Nachricht erst jetzt in ihrem Podcast öffentlich.
- Mutter Eileen besuchte in der abgelaufenen Saison deshalb weniger Rennen.
Mikaela Shiffrin hat eine weitere erfolgreiche Saison hinter sich.
Die 31-jährige US-Amerikanerin holte den sechsten Gesamtweltcupsieg und zog damit mit der österreichischen Legende Annemarie Moser-Pröll gleich.
Zudem holte Shiffrin zum neunten Mal die Slalom-Kugel und kürte sich in Italien in dieser Disziplin zum zweiten Mal zur Olympiasiegerin.

Doch hinter dem sportlichen Erfolg verbergen sich familiäre Turbulenzen. Bei Mutter Eileen wurde im Herbst 2025 Krebs diagnostiziert.
Mikaela Shiffrin: «Der Schmerz ist immer im Starthaus dabei»
In ihrem Podcast «What's the Point» sprechen Mikaela Shiffrin und Mutter Eileen erstmals öffentlich über die Erkrankung.
Für Shiffrin bedeutete diese demnach eine komplette Veränderung der gewohnten Abläufe. Ihre Mutter begleitete sie normalerweise zu allen Rennen, doch während der vergangenen Saison fehlte Eileen bei vielen Wettkämpfen.
«Plötzlich warst du diejenige, die Hilfe benötigte», sagt Mikaela im Podcast zu ihrer Mutter, die sonst immer ihr «Schutzschild» ist.

Die Krebserkrankung war bereits der zweite Schicksalsschlag für die Familie in den letzten Jahren. 2020 starb Mikaelas Vater Jeff bei einem Unfall.
«Wir mussten lernen, die Trauer zusammen zu tragen, während die Welt erwartete, dass ich wieder Tore zähle», erklärte Mikaela.
Die Tragödie habe jedoch auch das Band zwischen Mutter und Tochter gestärkt. Die beiden beschreiben ihre Beziehung als unzerstörbar.

Mikaela betonte, dass die Trauer ein ständiger Begleiter sei. «Der Schmerz ist immer im Starthaus dabei», sagte sie emotional. Dennoch oder gerade deswegen habe sie gelernt, mit schwierigen Situationen umzugehen.
Neue Perspektive
Diese jüngste Phase habe auch eine neue Perspektive eröffnet, sagen die Shiffrins. Der Skisport sei zwar wichtig, aber die Familie stehe an erster Stelle.
Mikaela verdeutlichte, dass ihre Erfolge nur durch die Unterstützung ihrer Familie möglich seien. Ohne die Opferbereitschaft ihrer Mutter wäre ihre Karriere nicht denkbar gewesen.
















