Mikaela Shiffrin – Ski-Star gesteht: «Es war beängstigend»
Mikaela Shiffrin (31) offenbart, dass sie zu Beginn der Saison eine grosse Veränderung vornahm. Das Risiko hat sich für die Amerikanerin ausgezahlt.

Das Wichtigste in Kürze
- Mikaela Shiffrin spricht über mentale Stärke im Skirennsport.
- Die 31-Jährige nahm in dieser Saison ihre Psychologin ins Team der Coaches auf.
- Dieser «gewagte Schritt» habe sich gelohnt, so die Amerikanerin.
Mikaela Shiffrin darf einmal mehr auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Die Amerikanerin gewinnt den Gesamtweltcup sowie die Slalom-Kugel. Hinzu kommt Olympia-Gold.

Im Interview mit «Women's Health» spricht Shiffrin über die Herausforderungen eines Weltcup-Winters. Dabei wird deutlich: Auch in der abgelaufenen Saison war für sie vieles nicht einfach.
«Du musst es einfach loslassen»
«Man kann sich nie wirklich auf die externen Narrative vorbereiten, die um einen herum verbreitet werden», so Shiffrin. Wenn man zu den Besten gehöre, bedeute das automatisch viel Druck.
Einer der schwierigsten Momente habe sie im Hotelzimmer bei Olympia in Cortina erlebt, erklärt die Skirennfahrerin. «Ich zerbrach mir den Kopf, wie ich die Geschichte meines Lebens, meinen Werdegang und den Skirennsport als Sportart erzählen könnte.»
Irgendwann sei sie dann aber zu einem Schluss gekommen. Shiffrin: «Du musst es einfach loslassen und deine Arbeit machen, denn du kannst nicht gegen jeden kämpfen.»
Risiko zahlt sich aus
Zu Beginn dieser Saison habe sie deshalb eine grosse Veränderung vorgenommen. «Es war ein gewagter Schritt, meine Psychologin in mein Team mit den Trainern und Mitarbeitern aufzunehmen.»

Schliesslich habe sich diese Entscheidung ausgezahlt. «Es hat sich enorm gelohnt. Aber es war schon ein bisschen beängstigend, sich gegenüber den Leuten, mit denen man zusammenarbeitet, so verletzlich zu zeigen.»
Mikaela Shiffrin weiter: «Wollen meine Coaches wirklich wissen, was in meinem Herzen vorgeht? Aber letztendlich war es hilfreich.»
















