Roger Federer gibt Alcaraz bei Coach-Frage einen Korb
Roger Federer spricht in Melbourne über Tennis und schliesst eine Rückkehr als Coach nicht aus. Carlos Alcaraz erteilt dem Maestro (vorerst) aber eine Absage.

Das Wichtigste in Kürze
- Der Name Roger Federer wird als «optimaler Trainer» für Carlos Alcaraz genannt.
- Doch der Schweizer stellt klar: «Ich bin mit meinem Leben derzeit zu beschäftigt.»
- Für die Zukunft schliesst der 44-jährige Maestro die Rolle als Coach nicht komplett aus.
Das Tennis-Jahr 2025 endete mit einem Paukenschlag: Carlos Alcaraz trennt sich von seinem langjährigen Erfolgscoach Juan Carlos Ferrero. Samuel Lopez coacht den Spanier aktuell – ein neuer Trainer soll aber noch kommen.
Ex-Spieler Mats Wilander hat eine Idee: Er bringt Roger Federer als «perfekten Coach» für Alcaraz ins Spiel. Bei seiner Rückkehr nach Melbourne wird der Schweizer von «Eurosport» damit konfrontiert – und winkt ab.
Federer: «Alcaraz könnte sogar ohne Coach gewinnen»
Der 44-Jährige erklärt: «Da bin ich raus. Alle wissen: Ich bin mit meinem Leben derzeit zu beschäftigt.» Ausserdem brauche ihn Alcaraz nicht: «Er ist so gut, er könnte hier sogar ohne Coach gewinnen.»

Entsprechend glaubt Federer nicht, dass er dem Spanier vor den Australian Open weiterhelfen könnte: «Tipps könnte ich ihm höchstens zur Umgebung hier geben.»
Federer: «Ich habe vier Kinder – ich bin beschäftigt»
Einen Coaching-Job schliesst der 44-Jährige aber nicht völlig aus. An der Pressekonferenz in Melbourne wird er gefragt, ob er dereinst als Trainer zurückkehre. «Sag niemals nie», lautet die Antwort des 20-fachen Grand-Slam-Siegers.
Jetzt ist das aber noch keine Option: «Ich habe vier Kinder – ich bin beschäftigt.» Über Sohn Leo hatte er unlängst erzählt, dass dieser ebenfalls motivierter Tennisspieler sei.

«Wenn er mich braucht, bin ich da. Aber das Coaching soll jemand anderes übernehmen», sagte Federer im Interview mit dem «Tages-Anzeiger». Er scheint sich in der Zuschauerrolle derzeit noch wohlzufühlen.
Federer über Alcaraz: «Hoffen wir, dass er das Verrückte schafft»
Carlos Alcaraz muss seine Mission «Karriere-Grand-Slam» also ohne Idol Roger Federer antreten. Die Australian Open sind das letzte Major-Turnier, das der 22-Jährige noch nicht gewonnen hat.

Trotz Coaching-Absage drückt ihm Federer die Daumen: «Das wäre in seinem Alter völlig verrückt. Hoffen wir, dass er das Verrückte schafft – das wäre ein unglaublicher Moment fürs Tennis.»
















