Australian Open: Roger Federer nach Machtdemonstration im 1/4-Final

Pascal Moser
Pascal Moser

USA,

Den ersten Satz verliert Roger Federer gegen den Ungarn Marton Fucsovics (ATP 65). Dann dreht er so richtig auf und gewinnt die Partie im Eilzugtempo.

Roger Federer Melbourne
Roger Federer trifft in der nächsten Runde auf Tennys Sandgren. - Keystone/Screnshot

Das Wichtigste in Kürze

  • Roger Federer besiegt den Ungarn Marton Fucsovics in vier Sätzen.
  • Damit steht er an den Australian Open im Viertelfinal.
  • Zu Beginn bekundet der Schweizer aber viel Mühe.

Wie bereits im Spiel gegen John Millman (47) hat Federer Mühe, den Rhythmus zu finden. Er verliert den ersten Satz gegen den starken Return-Spieler Marton Fucsovics aus Ungarn.

Ersten Satz verloren, dann richtig aufgedreht

Das scheint den 38-jährigen Schweizer aber richtiggehend zu beflügeln. Den zweiten Satz gewinnt er in 27 Minuten, den dritten in 34. Zwischenzeitlich gewinnt Federer sieben Games in Serie und begeht kaum noch Fehler.

Auch im vierten Durchgang stellt der Maestro seine Klass unter Beweis und liegt früh mit Break vorne. Diesen Rückstand kann sein Gegenüber nicht mehr wettmachen. Er gewinnt die Partie schliesslich in vier Sätzen und 2:10 Stunden mit 4:6, 6:1, 6:2 und 6:2.

Wie kann sich der 38-jährige Federer nach dem Fünfsatz-Krimi gegen Millman so schnell erholen? «Ich habe am Tag darauf eine Stunde gebraucht, um aus dem Bett zu kommen. Aber es wird von Tag zu Tag besser», sagt er beim Platz-Interview nach der Partie.

Wie weit geht die Reise von Federer in Melbourne?

Im Viertelfinal trifft Federer auf den Amerikaner Tennys Sandgren (ATP 100). Dieser setzte sich in vier Sätzen gegen den Italiener Fabio Fognini (ATP 12) durch.

Zum passenden Namen seines Gegners witzelt er: «Er wäre kein guter Baseball-Spieler geworden, das ist sicher. Ich habe noch nie Tennis gegen Tennys gespielt.» Die mässigen Wortspiele unterbricht Interviewer und Tennis-Legende John McEnroe: «Dabei belassen wir es.»

Im einem allfälligen Halbfinal würde er entweder auf Novak Djokovic (ATP 2) oder Milos Raonic (ATP 32) treffen.

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