Der Rassismus-Eklat um Nachwuchsfahrer Jüri Vips hat Folgen: Red Bull trennt sich nach einer Untersuchung von seinem Test- und Ersatzpiloten.
Red Bull Jüri Vips
Red Bull trennt sich von Nachwuchsfahrer Jüri Vips. - Red Bull Content Pool
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Das Wichtigste in Kürze

  • Red Bull hat die Untersuchung des Rassismus-Eklats um Jüri Vips abgeschlossen.
  • Der Vertrag des Esten wird mit sofortiger Wirkung aufgelöst.
  • Vips war bereits seit Anfang letzter Woche suspendiert.

Wenig überraschend hat Red Bull aus dem Rassismus-Eklat rund um Formel-2-Pilot Jüri Vips die Konsequenzen gezogen: Wie der Formel-1-Rennstall am Dienstagnachmittag mitteilt, wird der Vertrag mit dem Esten aufgelöst.

Red Bull Jüri Vips
Red Bull trennt sich mit sofortiger Wirkung von Jüri Vips. - Screenshot

Vips hatte vor einer Woche mit einer rassistischen Äusserung in einem Gaming-Livestream auf Twitch für Aufregung gesorgt. Der Este spielte mit seinem Red-Bull-Nachwuchsteamkollegen Liam Lawson einen Shooter.

Jüri Vips verwendet in einem Livestream das N-Wort. - twitch.tv/liamlawson30

Dabei fiel das N-Wort – was sofort Konsequenzen nach sich zog: Vips wurde vom Team umgehend suspendiert und eine Untersuchung angekündigt. Diese ist nun abgeschlossen und der Vertrag mit sofortiger Wirkung beendet.

Red Bull droht gleich der nächste Rassismus-Eklat

Man dulde keine Form von Rassismus, teilte Red Bull in einem kurzen Statement mit. Das Timing der Nachricht ist besonders brisant: Am Dienstag sorgte Ex-Formel-1-Weltmeister Nelson Piquet (69) ebenfalls für einen Rassismus-Skandal.

Nelson Piquet Max Verstappen
Nelson Piquet und Max Verstappen im Gespräch - Instagram/@kellypiquet

In einem Interview bezeichnete der Brasilianer den Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton als «kleinen N***r». Prekär: Piquets Tochter Kelly ist die Lebensgefährtin von Red-Bull-Star Max Verstappen. Zu diesem Vorfall hat sich das Team bisher nicht geäussert.

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