FC Chelsea

    FC Chelsea kassiert Transfersperre wegen Finanzvergehen

    Simon Huber
    Simon Huber

    Grossbritannien,

    Zwischen 2011 und 2022 verstiess der FC Chelsea gegen mehrere finanzielle Regeln. Jetzt wird der Premier-League-Verein mit einer Transfersperre dafür bestraft.

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    Der FC Chelsea wird mit einer einjährigen Transfersperre für Finanzvergehen bestraft. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Unter Eigentümer Roman Abramowitsch beging Chelsea mehrere Finanzvergehen.
    • Jetzt werden die Londoner dafür mit einer Transfersperre bestraft.
    • Die heutigen Besitzer meldeten die Vorfälle gleich selbst.

    Der FC Chelsea ist von der Premier League wegen historischer Regelverstösse hart bestraft worden. Der Klub muss eine Rekord-Geldstrafe von 11 Millionen Franken zahlen.

    Zudem wurde ein einjähriges Transferverbot für die erste Mannschaft ausgesprochen, das allerdings für zwei Jahre ausgesetzt ist. Solange Chelsea nicht erneut gegen die Regeln verstösst, haben die Sanktionen keine Auswirkungen auf die Transferpläne des Klubs.

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    Für die Nachwuchsabteilung gilt hingegen ein sofortiges Verbot. Während neun Monaten dürfen keine neuen Spieler aus der Premier League oder der EFL registriert werden.

    Neue Besitzer beim FC Chelsea meldeten Vorfälle

    Die Verstösse gehen laut der «Daily Mail» auf die Zeit zwischen 2011 und 2018 zurück. Damals gehörte der Klub noch Roman Abramowitsch.

    Laut Untersuchung wurden damals verdeckte Zahlungen an Spieler, Berater und andere Beteiligte geleistet. Betroffen waren unter anderem Transfers von bekannten Spielern.

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    Roman Abramowitsch war vom Juli 2003 bis Ende Mai 2022 Eigentümer des FC Chelsea. - keystone

    Die heutigen Besitzer unter dem Konsortium BlueCo hatten die Unregelmässigkeiten nach der Übernahme im Jahr 2022 selbst gemeldet. Die Premier League wertete diese Kooperation als entscheidend, weshalb die sportlichen Sanktionen begrenzt blieben.

    Nach Angaben der Liga hätte der FC Chelsea die finanziellen Regeln nicht verletzt, wenn die Zahlungen korrekt deklariert worden wären. Der Klub stellte im Zuge der Untersuchung umfangreiche Unterlagen zur Verfügung.

    Zahlreiche Anklagepunkte gegen ManCity bleiben offen

    Neben den Verstössen bei Transfers wurden auch Unregelmässigkeiten im Nachwuchsbereich festgestellt. Diese betrafen die Registrierung von Spielern zwischen 2019 und 2022.

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    Liam Delap (links) wechselte im vergangenen Sommer zum FC Chelsea. - keystone

    Chelsea erklärte, man habe eng mit den Behörden zusammengearbeitet und begrüsse, dass der Fall nun abgeschlossen sei.

    Trotz der Rekordstrafe bleibt ein anderes grosses Verfahren im englischen Fussball weiterhin ungeklärt: Die zahlreichen Anklagepunkte gegen Manchester City sind nach wie vor offen.

    Kommentare

    User #1340 (nicht angemeldet)

    das juckt die nicht die Bohne

    User #5121 (nicht angemeldet)

    Wird jetzt der Menschenhandel vom anderen Ende her eingeschränkt?

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