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    Red Bull: Neuling Hadjar zerstört neues Auto beim Test in Barcelona

    Mathias Kainz
    Mathias Kainz

    Spanien,

    Der Saisonstart von Red Bull hat einen herben Dämpfer erlitten: Isack Hadjar zerlegte den neuen RB22 beim Shakedown in Barcelona am Dienstag.

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    Isack Hadjar setzt seinen Red Bull RB22 in Barcelona in die Mauer. - Twitter/@FormulaNacho

    Das Wichtigste in Kürze

    • Für Red Bull könnten die Testfahrten in Barcelona vorzeitig beendet sein.
    • Am Dienstag verunfallte Isack Hadjar mit dem neuen RB22.
    • Ob der Schaden am Auto repariert werden kann, ist noch unklar.

    Am Montag hatte Isack Hadjar beim ersten Arbeitstag als Stammfahrer bei Red Bull in Barcelona noch geglänzt: Der Franzose lieferte zum Auftakt des Shakedown-Tests der Formel 1 hinter verschlossenen Türen die Tages-Bestzeit.

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    Am Dienstag übernahm Hadjar dann am Nachmittag von seinem Teamkollegen Max Verstappen. Der Ex-Weltmeister hatte den RB22 am Vormittag ein erstes Mal pilotieren dürfen. Dabei spulte der vierfache Champion satte 78 Runden ab.

    Max Verstappen Red Bull
    Max Verstappen am Steuer des Red Bull RB22 in Barcelona. - Red Bull Content Pool

    Doch Hadjars Einsatz am Dienstag dauerte nicht lange: Der Franzose drehte sich bei regnerischen Verhältnissen und setzte den neuen RB22 in die Streckenbegrenzung. Fan-Fotos zeigen ein stark lädiertes Heck.

    Isack Hadjar Red Bull
    Isack Hadjar demoliert den Red Bull RB22 in Barcelona. - Twitter/@F1BigData

    Crash als früher Rückschlag für Red Bull

    «Leider ist das nicht gut ausgegangen», bilanzierte Teamchef Laurent Mekies nach dem Unfall. «Das Wichtigste ist, dass Isack in Ordnung ist. Wir werden unser Bestes versuchen, um das Auto zu reparieren. Dann sehen wir, wie es weitergeht.»

    Laurent Mekies Red Bull
    Laurent Mekies, Teamchef von Red Bull, beim Shakedown in Barcelona. - Red Bull Content Pool

    Das grosse Problem bei Red Bull: So früh in der Saison stehen noch vergleichsweise wenige Ersatzteile zur Verfügung. Das Fahrzeug neu aufbauen, wie man es an einem Rennwochenende machen könnte, ist nicht ganz einfach.

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    Deswegen ist noch unklar, ob Red Bull im Verlauf des Barcelona-Tests überhaupt noch einmal ausrücken wird. Einen ihrer drei Testtage hätten die Bullen für diese Woche noch zur Verfügung. Ob sie diesen nutzen können, ist unsicher.

    Isack Hadjar Red Bull
    Isack Hadjar am Steuer des Red Bull RB22 beim Shakedown in Barcelona. - Red Bull Content Pool

    Gut möglich, dass sich die Bullen stattdessen frühzeitig auf die eigentlichen Vorsaison-Tests in Bahrain konzentrieren. Dann sollte auch Ex-Weltmeister Verstappen etwas mehr Zeit im Cockpit erhalten.

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    Kommentare

    User #5957 (nicht angemeldet)

    Nach der Olympia sind wir den Motzi Bünzli los

    User #5680 (nicht angemeldet)

    Hadjar wird nicht die grosse Nummer im Bullen Team werden,wenn der jetzt schon das Auto zerlegt wie ein Kamikaze.

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