Formel 1 – Alonso: Silverstone «wird kein Spass zum Fahren»
Nach Max Verstappen äussert auch Fernando Alonso vor dem Grossbritannien-GP der Formel 1 in Silverstone seine Bedenken. Den Autos geht die Energie aus.

Das Wichtigste in Kürze
- Die neue Formel 1 hat mit Kult-Strecken wie Silverstone grosse Mühe.
- Nach Max Verstappen äussert auch F1-Ikone Fernando Alonso seine Bedenken.
- Der Grund: In Silverstone geht den neuen Autos zu schnell die Batterie aus.
Am Wochenende gastiert die Formel 1 für den Grossbritannien-GP in Silverstone. Was in anderen Jahren eine der unterhaltsamsten Strecken im Kalender ist, sorgt dieses Jahr aber für wenig Vorfreude. Denn die Piloten sind sich einig: Der Kult-Kurs in Grossbritannien wird mit den neuen Formel-1-Rennern kein Spass.
Max Verstappen – ohnehin ein scharfer Kritiker der «neuen» Formel 1 – gab sich zuletzt bereits kritisch: «Ich liebe die Strecke in Silverstone», so der Holländer nach seinem zweiten Platz auf dem Red-Bull-Ring. «Aber ich bin ein paar Runden im Simulator gefahren und musste einfach lachen.»

Mit den neuen Autos sei das Strecken-Layout in Silverstone ein echtes Hindernis für das Energie-Management, so Verstappen. «Es fühlte sich ehrlich gesagt wie eine ganz andere Strecke an. Man hat während der Runde kaum noch Batterieladung, man fährt einfach ständig mit Vollgas», schilderte der Holländer.
Alonso schliesst sich Verstappen-Kritik an
In die gleiche Kerbe schlägt nun auch Formel-1-Veteran Fernando Alonso. Der Spanier, der mit Aston Martin ohnehin eine Seuchen-Saison erlebt, freut sich weder auf Silverstone noch auf Spa-Francorchamps. «Die nächsten Rennen werden eine ganz andere Erfahrung als das, was wir von Silverstone und Spa gewohnt sind», so Alonso.

«Das waren früher wunderschöne Rennstrecken, vor allem mit den Ground-Effect-Autos», so Alonso weiter. «Ich glaube, Silverstone war wahrscheinlich die beste dieser Strecken und passte perfekt zu diesen Autos. Dieses Jahr wird es ganz anders sein und es wird keinen Spass machen, die Autos zu fahren.»
Formel 1 in Silverstone mit leeren Batterien?
Alonso schliesst sich nach den Erfahrungen im Simulator der Einschätzung von Verstappen an. «Wenn man sich die Simulatorrunden und solche Dinge ansieht, wird es meiner Meinung nach ziemlich traurig werden. Nicht nur für die Fahrer, sondern auch für die Zuschauer», glaubt der zweifache Weltmeister.
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Vor allem die legendäre Highspeed-Kurvenkombination Maggotts-Beckets-Chapel wird unter den neuen Autos leiden, so Alonso. Die packende Sequenz aus insgesamt fünf Kurven wurde in der Vergangenheit mit enormem Tempo durchfahren. 2026 wird sie für die Formel 1 aber «eine Ladestation», befürchtet Alonso.
















