Ex-F1-Pilot Kevin Magnussen legt sich bei NASCAR-Debüt mit Gegner an
Die Formel 1 hat Kevin Magnussen hinter sich gelassen, am Wochenende gab er als Gaststarter sein Debüt in der NASCAR-Serie – und sorgte gleich für Aufsehen.

Das Wichtigste in Kürze
- Kevin Magnussen (33) gab am Wochenende sein NASCAR-Debüt.
- Der Ex-Formel-1-Star glänzte in San Diego mit der schnellsten Rennrunde.
- Sympathiepunkte sammelte er bei den Fans aber für eine andere Szene.
Kevin Magnussen fällt auch nach dem Ende seiner Karriere in der Formel 1 in die Kategorie «Vollblut-Racer». Der 33-Jährige lässt kaum eine Gelegenheit aus, sich ans Steuer eines Rennautos zu setzen.
Der Däne hat sich nach seinem Formel-1-Abschied in der Langstrecken-Szene etabliert. Für BMW bestreitet Magnussen neben der Langstrecken-WM auch die US-amerikanische IMSA-Serie. Zuletzt stand er bei den 24 Stunden von Le Mans auf der Pole Position.
Und am vergangenen Wochenende gab der 33-Jährige sein Debüt in einer neuen Rennserie: Für Trackhouse Racing bestritt der Däne das «Anduril 250» auf dem US-Marine-Stützpunkt von Coronado in San Diego.

Dort zeigte der Däne auch gleich mit der schnellsten Rennrunde seine Klasse. In Erinnerung bleibt aber nicht das Resultat – Magnussen belegte Rang 27 von 39. Der Ex-Formel-1-Pilot sorgte stattdessen auf der Strecke für Aufsehen.
In der Formel 1 wäre das nicht passiert
Im Kampf im hinteren Feld legte sich Magnussen nämlich mit NASCAR-Stammfahrer Noah Gragson an. Und der 27-Jährige zog den Zorn des Dänen mit seiner unsauberen Fahrweise im Kampf um Platz 32 (!) auf sich.
Wiederholt blockte Gragson den deutlich schnelleren Magnussen ab, liess ihn einmal sogar auffahren. Der US-Amerikaner schob seinen dänischen Gegner auch in der letzten Schikane beinahe in die Mauer.
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Als sich die beiden kurz vor Schluss im Kampf um Platz 15 wiederfanden, verlor der Däne die Geduld: Er drehte Gragson kurzerhand in die Mauer. Für den Piloten der Nummer 4 war das Rennen vorbei, Magnussen konnte weiterfahren.
«Was ist dein verdammtes Problem?»
Im Anschluss stellte Gragson den Ex-Formel-1-Piloten in der Boxengasse zur Rede. «Was hast du denn für ein verdammtes Problem?», sagte Gragson. «Ihr Typen kommt hier rüber und fahrt einfach in andere rein, nur weil ihr Kotflügel dran habt.»

«Verpiss dich aus meinem Gesicht», erwiderte Magnussen. Gragson hakte weiter nach und sagte: «Oder was, was willst du denn machen?» Er fragte Magnussen wiederholt, was sein Problem sei, woraufhin der ehemalige F1-Fahrer schliesslich antwortete: «Mein Problem ist, dass du mir auf die Pelle rückst.»
Doch Gragson liess nicht locker und stritt weiter mit Magnussen, der konterte: «Verstehst du kein Englisch oder was? Ich sag doch, verpiss dich.» Am Ende wurde das Duo getrennt, ohne dass die Situation weiter eskalierte.
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In den sozialen Medien kam Magnussen in der Debatte dann aber deutlich besser weg. Auch deshalb, weil Gragson dafür bekannt ist, sich mit anderen Fahrern anzulegen. Und weil die Fans einhellig der Meinung sind, dass sich Gragson den Rammstoss hart erarbeitet hat ...
















