Nach dem Spanien-GP geht es für die Formel 1 in Barcelona noch weiter. Alfa-Sauber, Red Bull und Alpine testen die neuen Pirelli-Reifen für die Saison 2022.
Kubica Alfa-Sauber Formel 1
Robert Kubica (Alfa Romeo Sauber) testet in Barcelona die neuen Reifen, die 2022 in der Formel 1 eingesetzt werden. - Pirelli Motorsport

Das Wichtigste in Kürze

  • Alfa-Sauber, Alpine und Red Bull testen diese Woche in Spanien die neuen Pirelli-Reifen.
  • Ab der kommenden Saison steigt die Formel 1 von 13-Zoll-Reifen auf 18-Zöller um.
  • Bei Alfa-Sauber durfte Robert Kubica zudem erstmals die Radabdeckungen ausprobieren.

In der laufenden Saison setzt die Formel 1 zum letzten Mal auf die altbewährten Ballonreifen. Die 13-Zoll-Felgen haben Ende des Jahres ausgedient, ab 2022 kommen in der Königsklasse 18-Zöller zum Einsatz.

Was halten Sie von den neuen 18-Zoll-Reifen in der Formel 1?

Damit der Übergang zum neuen Reifen-Modell möglichst problemlos klappt, testet Ausrüster Pirelli umfassend. Auch diese Woche sammeln gleich drei Teams für den italienischen Hersteller Testkilometer.

Drei Teams testen für Pirelli

Nach dem Spanien-GP blieben drei Teams am Circuit de Catalunya in Barcelona. Alfa Romeo Sauber und Red Bull Racing testeten am Dienstag. Am Mittwoch kommt bei Alpine erstmals Testpilot Daniil Kvyat zum Einsatz.

Alex Albon Formel 1
Alex Albon (Red Bull Racing) testet in Barcelona die neuen Reifen, die ab 2022 in der Formel 1 eingesetzt werden. - Pirelli Motorsport

Für Red Bull kam der zum Testpilot degradierte Alex Albon zum Einsatz. Der Thailänder – dieses Jahr in der DTM unterwegs – sammelte fleissig Testkilometer. Insgesamt sammelten die beiden Testpiloten am Dienstag 150 Runden lang Daten.

Alfa-Sauber testet Neuerung in der Formel 1

Für Alfa-Sauber sass am Dienstag Robert Kubica am Steuer. Der Pole spulte seine Runden problemlos ab – und testete erstmals auch eine weitere Neuerung. Denn ab kommender Saison werden an den Felgen wieder Abdeckungen angebracht.

Alfa Romeo Formel 1
Robert Kubica (Alfa Romeo Sauber) testet die neuen Radabdeckungen – am Hinterrad gut zu erkennen. - Alfa Romeo

Die Radkappen sollen die Luftverwirbelungen durch die sich drehenden Speichen reduzieren. Zusammen mit den anderen umfassenden Änderungen, die für 2022 geplant sind, soll so das Hinterherfahren und Überholen leichter werden.

Mehr zum Thema:

Champions League Alfa Romeo Red Bull Pirelli Daten Formel 1 Sauber