Charles Leclerc startet beim Russland-GP am Ende des Feldes, weil sein Ferrari einen neuen Motor erhält. Dieser soll nun jedoch mehr Leistung bringen.
Charles Leclerc
Charles Leclerc erhält einen neuen Motor. - sda - KEYSTONE/EPA ANSA/DANIEL DAL ZENNARO

Das Wichtigste in Kürze

  • Ferrari-Star Charles Leclerc muss beim Russland-GP von ganz hinten starten.
  • Der Monegasse erhält einen neuen Motor – der auch mehr Leistung bringen soll.
  • Die Scuderia will vor allem Erfahrung für die kommende Saison sammeln.

Noch in dieser Saison solle ein signifikantes Motoren-Upgrade geplant sein. Dies kündigte Ferrari in der Sommerpause mit. Die Entwicklung der Motoren ist bereits eingefroren, jedoch ist eine Verbesserung pro Bauteil erlaubt. Und davon macht die Scuderia nun Gebrauch.

Kämpft Ferrari im nächsten Jahr wieder um den WM-Titel in der Formel 1?

Beim Russland-GP wird Charles Leclerc als Letzter ins Rennen gehen, weil in seinem SF21 ein neuer Motor eingebaut wird. Die grosse Neuerung daran bezieht sich auf das Hybrid-System, mit dem Ferrari einen Schritt nach vorne machen will.

Kein grosser Leistungssprung bei Ferrari

Wie gross die Verbesserung wirklich ausfällt, wird sich aber wohl erst im Rennen zeigen. Berichten zufolge ist der Leistungsanstieg nur gering – rund zehn PS soll das neue Hybrid-System zusätzlich liefern. Dafür sei die Fahrbarkeit deutlich besser als bisher.

Ferrari Charles Leclerc
Charles Leclerc (Ferrari) beim Italien-GP der Formel 1. - keystone

Trotzdem erhofft man sich bei der Scuderia einen Schritt nach vorne, vor allem im Hinblick auf 2022. «Der Hauptzweck ist, für das kommende Jahr Erfahrung zu sammeln», teilt das Team vor dem Russland-GP mit.

Charles Leclerc mit neuem Motor – Carlos Sainz muss noch warten

«Sowohl technisch als auch logistisch war dieses Upgrade mit grossem Aufwand verbunden. Um es so schnell wie möglich einsetzen zu können, wird es den Fahrern gestaffelt zur Verfügung gestellt», so das Team.

Carlos Sainz Scuderia Ferrari
Carlos Sainz (Ferrari) vor dem Russland-GP der Formel 1. - keystone

Bei Charles Leclerc war ein Motorentausch unausweichlich. Nach der Startkollision mit Lance Stroll beim Ungarn-GP war der Energiespeicher an seinem Auto beschädigt worden. Deshalb erhält der Monegasse beim Upgrade nun den Vorzug vor Carlos Sainz.

Mehr zum Thema:

Carlos Sainz Ferrari